Ätherische Öle

Ätherische Öle

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Salbei enthält ätherisches Öl

Ätherische Öle sind Gemische verschiedener flüchtiger Substanzen, im Allgemeinen Monoterpene, Sesquiterpene und Diterpene. In manchen Sprachen werden sie als „essenzielle Öle“ bezeichnet (englisch „essential oils, spanisch „aceites esenciales“, russisch dagegen entsprechend dem Deutschen: эфирные масла).

Trotz ihres Namens haben die ätherischen Öle chemisch nichts mit den eigentlichen Ölen, den fetten Ölen, zu tun.

Viele ätherische Öle haben einen sehr spezifischen Geruch, auch einen Geschmack und sind dafür verantwortlich, dass die betreffenden Pflanzen als Gewürze verwendet werden. Meist fördern sie dabei die Verdauung.

Familien, in denen viele ätherische Öle vorkommen, sind die Lippenblütler (Lamiaceae) und die Doldengewächse (Apiaceae).

Die ätherischen Öle kann man mit Dampfdestillation extrahieren.

Sie wirken auch, wenn man die Pflanzen als solche verwendet, etwa in Tees, Speisen, oder Kräuterkissen.

Manche ätherischen Öle von oral eingenommenen Pflanzen werden vor allem über die Lunge ausgeschieden, so die von Fenchel, Anis und Thymian. So können sie als auswurffördernde Mittel wirken.

Manche ätherischen Öle, wie das aus der Wurzel des Liebstöckels, den Früchten der Petersilie und den Zapfen der Wacholders, reizen die Nieren und haben dadurch harntreibende Wirkung, können aber bei Überdosierung die Nieren schädigen.

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