Agar-Agar

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Agar-Agar (Agar)

Agar-Agar-Fäden

Im Indonesischen, woher dieser Name stammt, bezeichnet er eine Rotalge, in Europa wird der Name üblicherweise für ein aus dieser gewonnenes gelatinöses Produkt verwendet. Im Deutschen sagt man das oder der Agar-Agar.

Die Rotalge Gelidium amansii lebt im Nordpazifik und im Indischen Ozean. In anderen Meeren gibt es andere Algen, von denen man ebenfalls Agar-Agar gewinnen kann.

In der EU heißt Agar-Agar als Lebensmittelzusatzstoff auch E 406.

Einige Arten:

Gelidium corneum, Gelidium amansii, Gelidium sesquipedale (Gelidiaceae), Gracilaria mammilaris (Gracilariaceae) und andere Arten.

Genutzte Teile:

Der Thallus der Alge wird genutzt, und insbesondere das mit Hitze, Säure und Gefrieren extrahierte Gel.

Inhaltsstoffe:

Polysaccharide Agarose und Agaropektin, Proteine, Calcium, Kalium, Eisen.

Gesundheitswert:

Agar-Agar ist abführend.

Es wird auch bei Hämorrhoiden genutzt.

Pudding mit Agar-Agar

Zubereitungen:

Pulver kann man essen, es ist unverdaulich, dehnt sich im Magen aus, regt die Darmperistaltik an und erzeugt ein Gefühl der Sättigung.

Gelatine, gewonnen durch Kochen von Wasser oder Milch mit Agar-Agar in Pulver-, Faden- oder Schuppenform, zur Bereitung von Marmeladen und Pudding; wird erst beim Erkalten fest. Die Dosierung sollte auf der Verpackung angegeben sein, sofern das Agar-Agar nicht selbst gewonnen ist.

Warnungen und Gegenanzeigen:

Personen mit chronischem Durchfall sollten die Wirkungen beobachten, denn Agar-Agar kann den Zustand verschlimmern.

Andere Verwendungen:

In der Mikrobiologie wird die Gelatine als Nährboden für Bakterien und Pilze genutzt.

Namen in anderen Sprachen:

(en., span., fr., it.) agar-agar, (pt.) ágar-ágar, (ru.) агар-агар

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