Berberitze

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Berberitze (Sauerdorn; Berberis vulgaris; Berberidaceae)

Reich blühende Berberitze

Die Berberitze ist ein in Europa und Westasien wild wachsender Strauch und wird auch angepflanzt (dies allerdings meist in anderen Arten als dieser).

Außer dieser Art gibt es viele als Zierpflanzen angepflanzte Arten, vor allem als Hecken.

Die Früchte sind essbare Beeren, die unverarberitet allerdings wegen ihres sauren Geschmacks wenige Menschen begeistern.

In kleinen Mengen isst man bisweilen Blätter.

Die Wurzelrinde hat medizinische Anwendungen, muss aber wegen ihrer Giftigkeit mit viel Vorsicht genommen werden.

Zusammensetzung:

Früchte: Karotinoide, Oxalsäure, Zucker, Vitamin C, Pektin.

Wurzelringe: Alkaloide, Tannine.

Einige Blüten

Heilwirkungen:

Die Wurzelrinde ist fiebersenkend und wird bei Erkältungen genutzt.

Die Früchte sind leicht abführend, bei Verstopfung genutzt.

Außerdem sind sie appetitanregend.

Berberitzenmarmelade

Zubereitungen:

Die Früchte als Marmelade oder Getränk.

Absud aus der Wurzelrinde zu medizinischen Zwecken.

Warnungen und Gegenanzeigen:

Die Wurzelrinde ist giftig durch Alkaloide und sollte nur unter Überwachung eines Experten genutzt werden. Die reifen Beeren sind frei von Alkaloiden.

 

Reich mit Früchten behangene Berberitze

Namen in anderen Sprachen:

(in.) barberry, (pt.) uva-espim, (span.) agracejo, (fr.) épine-vinette, vinettier, (it.) crespino, (ru.) барбарис обыкновенный

 

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