Dünger

Was tun? > Dünger

Mit fertigem Kompost können wir unsere Beete düngen

Wenn wir Gemüse, Obst, Getreide, was auch immer anbauen wollen, müssen wir früher oder später den Boden düngen. Ich nehme an, dass du keine chemisch-synthetischen Dünger verwenden willst.

Ein paar Mineralien wie Kalk (an Orten, wo er im Boden nicht oder nur wenig vorkommt), können wir zufügen, um die Mineralienzusammensetzung zu verbessern.

Wichtig ist, dass wir nicht nur Nährelemente zufügen, sondern auch Humus. Damit erhören wir die Speicherkapazität für Nährstoffe, sie werden nicht so leicht ausgeschwemmt. Und natürlich wollen wir das Bodenleben (Fachausdruck: Edaphon) fördern, das die Verfügbarkeit der Nährstoffe verbessert. Also bringen wir keine Biozide aus, solange sich das irgendwie vermeiden lässt.

Um dem Boden Stickstoff, Kalium und Phosphor zuzufügen, können wir Kompost oder verkompostierten Mist (in speziellen Fällen auch Humanmist) verwenden, auch ergänzen mit Urin (auch indem wir einfach aufs Beet urinieren), bei großflächigem Anbau in Form von Gülle. Weitere Dünger können gewisse Meeresalgen und Pflanzen wie die Brennnessel sein. All dies enthält auch Humus. Wenn wir selber keine Viehhaltung haben, können wir den Mist vielleicht von einem Bauern bekommen.

Außerdem können wir in Zeiten, wo wir keinen Anbau auf einem Feld haben, Gründüngung nutzen. Nach der Blüte und vor der Frucht schneiden wir ihn und arbeiten ihn in den Boden ein. Gründüngungspflanzen fügen dem Boden selbstverständlich keine Nährelemente zu, außer Stickstoff im Fall von Stickstofffixierung. Ansosnten können sie allenfalls die Verfügbarkeit der Nährelemente verbessern. Pflanzen, die zur Gründüngung empfohlen werden, umfassen die folgenden:

admin

Kommentare sind geschlossen.