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Mit Früchten gefärbte Wolle: links mit Zwergholunder, rechts mit Heidelbeeren

Wir können Wolle mit Pflanzenfarben färben. Auch andere Fasern können wir mit denselben Pflanzen färben, obgleich das schwieriger ist. Es ist empfehlenswert, dass die Wolle noch etwas Lanolin enthält.

Ein Grundresept ist, die Wolle in kochendes Wasser zu geben mit etwas Beizmittel. Das Beizmittel kann Alaun mit einer Säure (z. B. Essig) sein. Manche Farben benötigen kein Beizmittel.

Ein paar Pflanzen, die man nutzen kann:

Walnussschalen nimmt man bevorzugt kurz vor der Reife, um braun zu färben. Die Schalen lässt man mindestens zwei Tage in Wasser. Dann fügt man die Wolle und das Beizmittel für weitere 1-2 Tage hinzu.

Mit Zwiebelschalen kann man eine Farbe zwischen braun und gelb erreichen, je nach Menge der Schalen und des Alauns und der Kochzeit. Man nimmt etwa so viel Schale wir Wolle. Man kann sie schon vor der Wolle ins Wasser geben, um die Farbintensität zu erhöhen.

So rot färbt die Färberröte

Um rot oder blau zu färben, muss man berücksichtigen, dass die meisten pflanzlichen Farbstoffe mit der Zeit im Licht ausbleichen. Für rot nutzt man die Wurzeln der Färberröte (Rubia tinctoria) und Heidelbeerfrüchte (diese ohne Beizmittel). Für blau nimmt man die Früchte des Zwergholunders.

Das Gelb aus den Blüten des Feigenkaktus

Mit den Blüten des Feigenkaktus oder mit Birkenblättern kann man gelb färben.

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