Huhn

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Huhn (Haushuhn; Gallus gallus domesticus; Phasianidae)

Hühner im Nest

Das Huhn – als Männchen der Hahn, als Weibchen auch die Henne – ist das wichtigste Nutzgeflügel. Es ist ein Tier, dessen Haltung nicht so viel Einsatz braucht wie diejenige vieler anderer, etwa der Ziege. Zum Schlafen brauchen die Hühner Stangen oder Baumäste.

Es handelt sich um die domestizierte Form des süd- und südostasiatischen Bankivahuhnes. Es gibt eine Unmenge von Hühnerrassen.

Die Weibchen geben uns Eier (es handelt sich bekanntlich um die meistgenutzte Art zu diesem Zwecke); beide Geschlechter geben uns Federn, Mist und schließlich auch Fleisch.

Es ist gut, wenn die Hühner die Möglichkeit haben, auf dem Land herumzulaufen, und nicht den ganzen Tag eingeschlossen sind. Eine Nebenwirkung ist, dass sie einige Kleintiere entfernen, die wir gemeinhin als Ungeziefer wahrnehmen. So fressen sie gerne Zecken.

Hühnermist

Füttern müssen wir aber auch freilaufende Hühner. Wir können ihnen Körner geben, etwa Weizen oder Gerste, oder auch eine käufliche Mischung, die auch Hülsenfrüchte enthält, insbesondere falls die Hühner nicht viele Würmer finden und daher andere Proteinquellen brauchen.

Genutzte Teile und Produkte:

Die von der Henne gelegten Eier sind meist das Hauptprodukt, auf das man es bei der Hühnerhaltung anlegt.

Wenn wir mal ein Huhn oder ein Küken schlachten, dient uns das Fleisch (auch die Leber) zum Essen.

Die Federn nutzt man als Füllung für Oberbetten und Kopfkissen.

Das Hühnerfett kann man nicht nur essen, sondern auch in kosmetischen Produkten verwenden, zum Beispiel gegen Falten, etwa in Salben oder Seifen.

Hühner auf der Stange

Der Mist dient zum Düngen; einfach so ist er zu aggressiv, man muss ihn gut kompostieren und mit weniger konzentriertem Dünger mischen, etwa Pferdemist oder Küchenkompost; er ist relativ arm an Kalium.

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