Marmelade

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Feigenmarmelade

Marmelade oder Konfitüre (die rechtliche Unterscheidung zwischen beidem braucht uns nur im Falle einer Vermarktung zu interessieren) ist ein Produkt zumeist aus Obst, das es erlaubt, dieses zu konservieren. Man kocht das Obst (vereinzelt Gemüse wie Tomaten) mit Zucker. Das kann weißer oder brauner Zucker sein, auch Honig oder (falls uns das nicht zu teuer wird) Ahornsirup. Der Zucker konserviert und gibt die Konsistenz, ist daher in der Regel unverzichtbar. Bei Früchten, die von Natur aus viel Zucker enthalten, wie Feigen, kann man auf Zuckerzusatz verzichten. Man kann den Zuckergehalt reduzieren, indem man Gelatine oder Agar-Agar, verwendet. Falls der süße Geschmack erwünscht ist, kann man einen Teil des Zuckers durch Süßstoffe, etwa Stevia, ersetzen.

Berberitzenmarmelade

Vorsicht: Wegen des Zuckers verbrennt die Mischung leicht!

Allgemein ist zu empfehlen, mit Marmelade maßzuhalten. Ihr häufiger Genuss erhöht den Zuckerkonsum mit all seinen Nebenwirkungen (wie etwa Diabetes). Außerdem haben manche Früchte im rohen Zustand mehr Gesundheitswert. Während der Saison ist es empfehlenswerter, frisches Obst zu nutzen (außer bei Früchten, die roh kaum essbar sind wie Schlehe und Quitte). Insbesondere im Müesli ist frischem Obst der Vorzug zu geben.

Typische Verwendungen von Marmelade sind als Brotaufstrich und in Kuchen (etwa Linzertorte) und Plätzchen. Wie man unten auf einem Foto sieht, kann man sie auch auf Pudding (in diesem Fall Reisbrei) geben.

Bereitung von Feigenmarmelade

Reisbrei mit Schlehenmarmelade

admin

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