Müesli

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Essfertiges Müesli

Zum Frühstück esse ich gewöhnlich ein Müesli, wie es in der Schweiz heißt, oder ein Müsli, wie man in Deutschland zu sagen pflegt.

Ein Mitbewohner sagte mir mal, ich sei der einzige Freund, der sein Müesli selber macht. Sicher kann man fertige Müeslis kaufen. Aber wozu? Es ist doch nicht schwer, selber einige Zutaten nach dem eigenen Geschmack zu mischen. Ich bin seit meiner Kindheit daran gewöhnt.

Ein Müesli ist eine Zubereitung verschiedener Nahrungsmittel. Es ist Schweizer Ursprungs, das Wort „Müesli“ ist eine Verkleinerungsform von „Mues“, also ein kleines Mus. Wenn wir im Schweizerdeutschen „Müsli“ sagen, ist das allerdings ein Mäuschen, und das wollen wir ja meistens nicht essen (das können die Schweine tun).

Häufige Grundlage: Haferflocken

Für viele Menschen ist das Müesli ein wesentlicher Teil einer naturnahen Ernährung. Es ist empfehenswert, es kurz vorm Essen zu bereiten.

Die Müeslis aus den Supermärkten sind nicht zu empfehlen. Sie haben meist viel raffinierten Zucker und andere Zusätze.

Die Grundlage bilden im typischen Fall Haferflocken. Man kann auch andere Flocken nehmen, etwa von Weizen oder Mais (besser nicht die gesüßten Cornflakes aus dem Supermarkt) oder gemischt von verschiedenen Getreiden. Manche Menschen nutzen ein Flockenquetsche, um den Hafer ganz frisch in Flocken zu verwandeln. Statt Flocken (oder zusätzlich) kann man auch Getreidevollkorn in anderer Form verwenden, etwa als Schrot oder als Keimlinge.

Dann gibt man Obst hinzu: Äpfel, Orangen, Heidelbeeren, Trauben, Bananen, Wald-Erdbeeren, Feigen, Kaktusfeigen oder was immer zur Verfügung steht. Am besten vorrangig lokales Obst der Saison oder aus guter Lagerung. Das Obst kann man kleinschneiden oder reiben, man kann es auch zu Saft pressen, in kleiner Menge kann man auch Zitronensaft beifügen.

Frischer können die Äpfel nicht sein als direkt vom Baum

Und man fügt Milch hinzu (möglichst frische Milch vom Bauern, sofern man nicht seine eigenen Tiere hat, seien es nun Ziegen oder Kühe), es kann auch Kefir oder Joghurt sein. Selbstverständlich kann man statt Milch auch Saft nehmen.

Du kannst andere Zutaten hinzutun, etwa Trockenobst und Nüsse wie Mandeln, Rosinen, Walnüsse, Haselnüsse, Apfelringe. Auch Sämereien sind empfehlenswert, etwa Sesam, Leinsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne. Du kannst sogar auf Flocken verzichten und sie ganz durch derartige Samen ersetzen.

Andere mögliche Zutaten sind Bierhefe, Spirulina, Kakao, Carobpulver, Zimt, geriebene Mohrrübe. Honig oder braunen Zucker kannst du in kleiner Menge zugeben. Die Fantasie, der Geschmack, die Verfügbarkeit und vielleicht die lokalen Traditionen können darüber entscheiden. Es ist zu empfehlen, Produkte mit viel Zucker wie Bananen, Feigen, Rosinen oder Honig nicht im Übermaß zu verwenden.

Haselnüsse, eine gute Zutat

Müesli gibt dem Körper Ballaststoffe, verschiedene Vitamine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, in Abhängigkeit der ausgewählten Zutaten. So beginnt man den Tag mit einem großen Beitrag zu einer gesunden Verdauung und einer guten Versorgung mit diversen Vitaminen.

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