Pferd

Ressourcen > Tiere > Pferd

Pferd (Hauspferd; Equus caballus; Synonym: Equus ferus caballus; Equidae)

Mit Last beladenes Pferd

Das Pferd (regional Ross oder Gaul genannt) ist ein unpaarhufiges Säugetier, das Hauspferd eine in Zentralasien domestizierte Form des Wildpferdes. Das Weibchen ist die Stute, das Männchen der Hengst, das verschnittene Männchen der Wallach und das Jungtier das Fohlen. Es gibt eine Reihe Pferderassen.

Man nutzt viel seine Arbeitskraft, insbesondere zum Lastentragen und zum Reiten.

Weniger genutzt wird seine Milch (Stutenmilch) Das Fleisch wird in einigen Ländern gegessen, in anderen hat es keine Tradition.

Das Fett wird in der Kosmetik verwendet.

In der Homöopathie nutzt man die rudimentäre Seitenzehe von der Innenseite jedes Fußes.

Das Beschlagen der Hufe solltest du unbedingt einem gelernten Hufschmied überlassen, damit die Nägel nicht ins Fleisch eindringen. Allenfalls wenn du vorhandene Nagellöcher nochmals verwendest, kannst du es mit großer Vorsicht selber machen.

Die kurzen Zitzen einer Stute sind nicht leicht zu melken

Einmal hörte ich einen Vortrag von einem Bauern, der bewusst den Traktor durch das Pferd ersetzt hatte. Er erzählte, dass nicht nur die Bodenverdichtung schon im ersten Jahr abnahm, sondern auch seine Lebensqualität zugenommen hatte, da er nun bei der Arbeit mit dem Pferd die Vögel singen hörte. Viele Städter dürften ihm zustimmen. Aber wenige Bauern sehen das so. Denn es bedeutet Mehrarbeit. Er aber überzeugte nicht durch Träume eines Städters, sondern durch Handeln.

Genutzte Produkte:

Stutenmilch.

Mist als Dünger in Landwirtschaft und Gemüsebau und als Substrat für Pilze.

Arbeitskraft.

Zusammensetzung:

Mittlere Zusammensetzung der Milch: 91% Wasser, 1-1,5% Fett, 2-2,6% Proteine (1-1,3% Kasein, 0,7-1,3% Albumin), 6-6,5% Laktose.

Mist: 0,5-0,7% Stickstoff, wenig verdaute Pflanzenteile.

Hufeisen

Gesundheitswert:

Stutenmilch hat eine der Frauenmilch ähnlichere Zusammensetzung als die Milch der Wiederkäuer (Kuh, Ziege, Schaf …), so ist sie eher angemessen für einen Säugling bei Fehlen von Muttermilch.

Stutenmilch fördert die Eisenresorption, deshalb wird sie besonders im Fall von Anämie empfohlen.

Der Konsum von Stutenmilch kann heilsame Wirkungen bei Akne oder Schuppenflechte bringen.

Man empfiehlt Stutenmilch bei Leberproblemen.

Die Arbeit mit Pferden und der Gebrauch zum Reiten können beim Überwinden mancher psychischer und körperlicher Leiden helfen, man hat gute Ergebnisse zum Beispiel im Fall von multipler Sklerose und Magersucht beobachtet.

Mist wird mit dem Pferdeschlitten ausgebracht

Zubereitungen:

Rohe Stutenmilch (nicht hitzestabil).

Stutenkefir.

Kumys.

Stutenkäse ist wenig üblich wegen der geringen Ausbeute, aber im Altertum wurde er gemacht.

Das Fett in Seifen.

Der Mist als Dünger ist gut zum Mischen mit Rindermist, um eine ausgewogenere Zusammensetzung zum Düngen zu bringen. Reiner Pferdemist ist locker und neigt bei Luftkontakt zum Verlieren von Stickstoff in Form von Ammoniak, deshalb mischt man ihn besser mit kompkterem Mist.

Fohlen trinkt bei seiner Mutter

Gegenanzeigen und Warnungen:

Stutenmilch ist nicht geeignet für Personen mit Laktoseintoleranz.

Eine Pferdetherapie darf man nicht anwenden bei einer Allergie gegen Pferdehaare, im Falle von orthopädischen Problemen muss man mit dem Orthopäden beraten, ob man reiten darf.

Kummet

Namen in anderen Sprachen:

(en.) horse, (port.) cavalo, (span.) caballo, (fr.) cheval, (rätoroman.) cavagl, (it.) cavallo, (ru.) лошадь

Der Cowboy hoch zu Ross

Hier dient die Pferdekutsche nicht nur zum Personentransport, sondern auch dazu, dem Weidevieh Wasser zu bringen

admin

Kommentare sind geschlossen.