Schwein

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Schwein (Hausschwein; Sus scrofa f. domesticus; Suidae)

 

Kopulierende Schweine

Das Schwein ist ein domestizierter nicht wiederkäuender Paaarhufer, dessen Wildform das Wildschwein (Sus scrofa) ist. Es gibt einige Schweinerassen.

Man hält es zur Fleischproduktion. Wildschweine werden für Fleisch gejagt.

Es kann organische Abfälle verwerten. Natürlich füttern wir es nicht in nennenswertem Umfang (wie in der Massentierhaltung üblich) mit Produkten, die wir selber essen können und wollen, das wäre Ressourcenverschwendung. Das Stereotyp der Veganer, Fleisch und andere Tierprodukte seien umweltschädlich (ein Stereotyp, das auf deren heißgeliebte Massentierhaltung sehr wohl zutrifft), wollen wir sicher nicht bestätigen.

Schweine fressen Bananenschalen (bitte nur unbehandelte), Knochen, Eierschalen, Salatwurzeln, tote Mäuse (aus der Falle), durch Buttersäuregärung ungenießbare Käse und viele andere Reste.

Was Schweine nicht fressen: Kaffeesatz, Zitrusschalen, Teebeutel. Wir sollten vermeiden, sie zu Kannibalen zu machen; Schweineknochen sollten wir lieber an Hunde verfüttern.

Schweine im Freiland können wir mit Elektrozaun einzäunen. Sobald sie den Zaun kennen, respektieren sie ihn; oftmals kennen sie eher den Ort, an dem es weh tut, und bleiben auch, wenn wir den Zaun entfernen.

Der große John Seymour empfiehlt in seinem Buch „Das große Buch vom Leben auf dem Lande“, Schweine zu nutzen, um Land zum Anbau vorzubereiten, sie wenden die Erde und entfernen Wurzeln.

Suppe mit Fleisch von frisch geschlachtetem Schwein

Verwendete Teile und Produkte:

Fleisch.

Schweineschmalz zur äußeren und inneren Anwendung.

Borsten für Bürsten und Pinsel.

Mist als Dünger.

Chemie:

Schmalz: Fett mit gesättigten Fettsäuren, Cholesterin, Phosphor, Eisen, Vitamin E, Vitamin K.

Schmalz von Schweinen, die in der Sonne gelebt haben, ist eines der Nahrungsmittel mit dem höchsten Gehalt an Vitamin D, während dem Schmalz (und allen anderen Produkten) von Schweinen, die ihr ganzes Leben im Stall verbracht haben, das Vitamin fehlt.

Mist: um die 2% Stickstoff.

 

Schweineschmalz

Gesundheitswert:

Wegen des Phosphors trägt der Schmalz zu einer guten Hirnfunktion bei.

Durch das Vitamin C wirkt er gegen Radikale.

Im Vergleich zu den gehärteten Fetten (wie in vielen Margarinen) reduziert Schmalz die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Er wirkt sättigend.

Er ist als Bratfett geeignet, da er nicht raucht und sich chemisch nicht mit der Hitze verändert.

Äußerlich wird er gegen Arthritis, spröde Lippen und Krampfadern eingesetzt.

Wildschwein

Zubereitungen:

Das Fleisch kann auf vielerlei Weise zubereitet werden, etwa zu Würsten.

Der Schmalz in verschiedenen Gerichten, etwa aufs Brot, auch als Zutat zum Brot.

Schmalz zum Braten, etwa für Bratkartoffeln.

Schmalz als Grundsubstanz in Salben, Krems und Seifen.

Gegen Krampfadern gesottener Schmalz mit Ringelblumenblüten, danach abgeseiht.

Gegen Arthritis eine Salbe aus Schmalz und Schafgarbensaft zu gleichen Teilen.

Schweinekot

Gegenanzeigen und Warnungen:

Der größte Teil des Schweineschmalzes im Handel stammt aus Massentierhaltung.

Wie bei allen Fetten ist auch beim Scheineschmalz empfehlenswert, ihn in Maßen zu verwenden.

Wenn Schweine mit Kühen auf der Weide sind, kann es sein, dass sie herausfinden, dass man aus den Zitzen Milch trinken kann.

 

Schweinepankreas

Namen in anderen Sprachen:

(in.) pig, swine, (pt.) porco, (span.) cerdo, puerco, (fr.) porc, cochon, (bündnerroman.) piertg, (it.) maiale, (ru.) свинья

Schmalz: (in.) lard, (pt.) banha, (span.) manteca, (fr.) saindoux, (it.) strutto, (ru.) смалец

 

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