Speisepilze

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Ein beliebter Speisepilz ist der Parasolpilz

Pilze sind Organismen, die man früher zu den Pflanzen stellte, heute aber als eigenes Reich ansieht.

Um Pilze zu sammeln, ist es fundamental, sie zu kennen. Man muss natürlich nicht alle an einem Ort zu findenden kennen. Aber man muss gut die Pilze kennen, die man sammeln will, und muss sie von giftigen Doppelgängern unterscheiden können.

Es gibt Pilze, die als Nahrung sehr geschätzt sind, auch mit Heilwirkungen, es gibt giftige Pilze und es gibt auch Pilze, die roh giftig sind, aber in gekochtem Zustand wertvolle Speisepilze sind. Zudem gibt es halluzinogene Pilze.

Wenn wir Pilze sammeln, ist das beste, sie in einen Korb zu legen. Auf keinen Fall sollte man sie in Plastiktüten transportieren. Körbe haben auch den Vorteil, dass sie die Ausbreitung der Sporen ermöglichen und somit zu einer nachhaltigen Sammeltätigkeit beitragen.

Am besten sammeln wir bei trockenem Wetter. Aus Naturschutzgründen sollten wir nie mehr sammeln, als wir verwenden.

In manchen Gebieten gibt es rechtliche Einschränkungen für das Sammeln von Pilzen, so ist es in Graubünden nur an manchen Tagen zulässig.

Manche Pilze können wir züchten, manche im Haus – etwa den Austernpilz -, andere im Garten.

Eine reiche Ernte an Steinpilzen für ein reiches Mahl

Gesundheitswert:

Die Wirkungen und Werte der Pilze hängen natürlich von der Art ab. Aber es gibt einige Dinge, die man verallgemeinernd sagen kann.

Der Gebrauch von Pilzen zu Heilzwecken hat im Orient (etwa in China) einige Tradition, während er in Europa keine mit dem Gebrauch von Heilpflanzen vergleichbare Tradition hat.

Die essbaren Pilze sind eine Quelle mehrerer Spurenelemente wie Selen, Zink, Kupfer und Molybdän. Die am meisten vorhandenen Vitamine sind die vom B-Komplex: Riboflavin (B2), Niacin (B3) und Folsäure (B9). Das Selen gibt ihnen eine oxidationshemmende Wirkung.

Pilze haben eine antitumorale Wirkung, auch gegen gewisse Arten von Krebs. Man hat beispielsweise gefunden, dass ein regelmäßiger Konsum von Pilzen das Brustkrebsrisiko statistisch herabsetzt (was natürlich keinen sicheren Schutz bedeutet).

Anbau von Austernpilzen

Austernpilz

Birkenpilz

Butterpilz

Hallimasch

Kiefernreizker (Rovellón)

Parasolpilz

Schopf-Tintling

Shiitake (Shiitake)

Speise-Morchel

Steinpilz

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