Vitamin C

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Frisch gepresster Zitronensaft ist eine Vitamin-C-Quelle

Vitamin C oder L-Ascorbinsäure ist ein Vitamin, das der menschliche Körper nicht synthetisieren kann, so muss er es mit der Nahrung aufnehmen. Viele andere Säugetiere können es selber synthetisieren.

Es hat antioxidante Wirkung und hilft daher, Krebs, Arteriosklerose und Alzheimer vorzubeugen.

Eine Avitaminose durch Vitamin-C-Mangel ist Skorbut.

Wenn der Körper zu viel Vitamin C hat, stößt er es mit dem Urin aus. Es gibt Studien, die besagen, dass es dabei einen Gewöhnungseffekt gibt: Der Körper gewöhnt sich daran, Vitamin C auszuscheiden. Deshalb ist es nicht empfehlenswert, Produkte mit zugesetztem Vitamin C im Exzess zu nehmen. In einer ausgewogenen Ernährung fehlt in der Regel kein Vitamin C. Vielleicht gelegentlich in einem kalten Land im Winter, obwohl wir heute im Winter Orangen kaufen können. In früheren Zeiten fehlte es auf Schiffreisen, als man noch nicht die Kartoffel kannte.

Vitamin C zersetzt sich bei Luftkontakt leicht. Deshalb ist es gut, frische Produkte zu verwenden (z. B. frisch gepressten Saft). Gut lagerfähige Produkte mit Vitamin C sind Kartoffel und Sauerkraut. Anders als viele Leute glauben, wird Vitamin C beim Erhitzen nicht zerstört, solange es keinen längeren Kontakt zur Luft hat.

Im Folgenden bezeichnen die Zahlen in Klammern Milligramm Vitamin C pro 100 g. Selbstverständlich gibt es immer gewisse Schwankungen.

Viel Vitamin C findet sich in den Zitrusfrüchten wie Zitrone (53), Orange (50) und Grapefruit (40).

Anderes Obst mit reichlich Vitamin C: Hagebutte (1250), Apfel (12, mit starken Schwankungen je nach Sorte), Kornelkirsche, Schlehe, Weintraube, Jujube, Açai, Frucht des Erdbeerbaums, Preiselbeere, Natalpflaume.

Seit der Einführung der Kartoffel spielt Skorbut keine Rolle mehr

Einige Gemüse sind reich an Vitamin C: Portulak, Mohrrübe, Tomate, Kartoffel, Rhabarber, Blasentang, Sauerampfer, Meersalat, Sauerklee, ganz besonders die Kreuzblütler: Kohl, Blumenkohl, Rauke, Meerrettich, Kresse.

In Gegenden, wo im Winter wenig wächst, machte man früher Frühlingskuren, bei denen man die ersten Pflanzen mit Vitamin C nutzte, ohne viel auf ihre Gegenanzeigen Rücksicht zu nehmen, wie etwa Sauerklee und Scharbockskraut.

Die meisten Pilze haben kein Vitamin C. Eine Ausnahme ist der Schopf-Tintling.

Weitere Produkte mit Vitamin C: Saft der Birke, Rotwein, Kombucha, Kumys, unter den Fleischprodukten ausschließlich die Leber.

In der Biotechnologie gewinnt man Ascorbinsäure mit dem Bakterium Acetobacter suboxidans (Acetobacteraceae). Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es in der EU den Namen E 300.

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