Zitronenbaum

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Zitronenbaum (Citrus limon; Synonym: Citrus medica var. limon; Rutaceae)

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?

Der Zitronenbaum ist ein Zitrusbaum, ursprünglich aus Südostasien, im Mittelmeergebiet und Gebieten ähnlichen Klimas kultiviert.

Die Frucht ist die Zitrone, die vor allem für Saft genutzt wird, zum Beispiel in Salaten oder als Säuerungsmittel für Getränke.

Auch die Fruchtschale wird genutzt (sofern sie nicht mit Paraffin behandelt ist), etwa in Kuchen, auch sie kann man in Salate geben.

Die medizinischen Nutzungen der Zitrone und ihrer Blüte sind vielfältig.

Auf den Kompost kann man Zitronenschalen geben, insbesondere wenn sie vorher eingeweicht worden sind. Den Schweinen sollte man sie nicht geben, sie fressen sie nicht.

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl mit Limonen, Flavonoide, Vitamin C, Zitronensäure, Essigsäure.

0,7% Proteine, 0,6% Fett, 8% Kohlenhydrate.

Blüte und Früchte zur selben Zeit

Gesundheitswert:

Die Zitrone wirkt gegen Durchfall und ist blähungstreibend.

Sie stimuliert und reinigt die Leber.

Wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes ist die Zitrone nicht nur wirksam gegen Skorbut, sondern auch gegen Erkältungskrankheiten, sie hat oxidationshemmende Wirkung und hilft zur Vorbeugung gegen Krebs (ohne absoluten Schutz zu bieten).

Wegen ihrer starken Säure unterstützt Zitronensaft die Eisenresorption, wenn man ihn in Salate oder über Fleisch- und Fischspeisen tut.

Wegen ihrer Mineralien wirkt die Zitrone gegen Anämie und sie bringt dem Körper Kalium und Calcium und beugt so der Osteoporose vor.

Bei äußerlicher Anwendung ist sie erweichend und wundheilend.

Die Schale ist appetitanregend.

In letzter Zeit gibt es esoterische Sekten, die sich für klüger halten als die Wissenschaftler, die versichern, Zitronen würden im Stoffwechsel basisch (und würden gar noch das Blut basisch machen, ha, ha). Es handelt sich in der Regel um Leute, die nichts von Chemie verstehen, nicht einmal wissen, was eine Säure und eine Lauge ausmacht.

Zitronenbaum

Zubereitungen:

Zitronensaft, oft mit Wasser verdünnt und mit einem Süßungsmittel, zum Beispiel Honig; am besten frisch gepresst zu trinken, da sich das Vitamin C an der Luft schnell zersetzt.

Saft in Salatsoßen.

Zitronenschalentee.

Geriebene Schale in Salaten und Süßspeisen, etwa Kuchen.

Ätherisches Öl der Schale, ohne Hitze extrahiert.

Saft für äußerlichen Gebrauch in Gesichtsmasken.

Gegenanzeigen und Warnungen:

Zitronensaft ist sehr sauer und aggressiv gegen den Zahnschmelz; so muss man längeren Kontakt mit den Zähnen vermeiden, und nach dem Kontakt muss man mindestens eine halbe Stunde warten, bevor man die Zähne putzt.

Man darf Zitronensaft nie und nimmer in Aluminiumgefäßen bewahren, da die Säure Aluminiumatome herauslöst, die sich im Gehirn festsetzen und zu einer Demenz führen.

Im Fall von Magenübersäuerung ist es ratsam, Zitronen zu meiden.

Auch wenn die Zitrone einen gewissen Schutz gegen Krebs bietet, ist sie kein 100%ig wirksames Wundermittel, wie es letzthin bisweilen auf dubiosen Websites postuliert wird.

Ganz frisch gepresster Zitronensaft

Namen in anderen Sprachen:

(en.) lemon tree, (pt.) limoeiro, (span.) limonero, (fr.) citronnier, (it.) limone, (ru.) лимон, (lat.) CITRVS

Zitrone: (en.) lemon, (pt.) limão, (span.) limón, (fr.) citron, (rätoroman.) citrona, (it.) limone, (ru.) лимон, (lat.) MALVM ASSYRIVM

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