Was tun? > Hausmedizin > Zubereitung > Trockene Kräuter

Um Heil- und Würzkräuter haltbar zu machen, ist es üblich, sie zu trocknen: an einem trockenen und gut durchlüfteten Ort, vor direktem Sonnenlicht geschützt.
Manche Drogen werden an der Sonne getrocknet wie die Holunderborke. Dasselbe macht man mit grünem Tee. Auch das Gras fürs Vieh lässt man an der Sonne zu Heu trocknen.
Man muss berücksichtigen, dass sich die Wirkungen bisweilen mit der Trocknung verändern.
Ein wichtiger Grund, Kräuter zu trocknen, ist derjenige, dass sie einem damit auch außerhalb ihrer Saison zur Verfügung stehen, ob nun für Tees, als Gewürze oder für gärtnerische Zubereitungen wie Brennnesseljauche.
Unverzichtbar ist das Trocknen der Kräuter – damit sie nicht schimmeln – , wenn man sie in den Käse tun will während dessen Bereitung (Ausnahme: Frischkäse), etwa Rosmarin oder Schabzigerklee. Auch in einem Kräuterkissen müssen sie trocken sein.

Auch um sie in Form von Rauch zu nutzen, müssen sie trocken sein: Tabak, Hanf, Lavendel, Salbei.
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