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Islandflechte (Isländisch Moos, Cetraria islandica; Cetrariaceae)

Die Islandflechte ist eine Flechte, die in der Arktis und im Hochgebirge gefunden werden kann. Sie wird medizinisch genutzt. In Nordeuropa isst man sie, nachdem man sie gekocht und 24 Stunden in der Flüssigkeit gelassen hat, um sie zu entbittern.
Wirkungen:
Die Islandflechte ist auswurffördernd und wird bei Husten und Keuchhusten genutzt. Äußerlich angewendet, dient sie zur Wundheilung.
Zubereitung:
Um einen Absud zu bereiten, verwirft man den ersten Absud, der sehr bitter ist, und bereitet einen zweiten Absud, der reich an Schleimen ist.
Äußerlich kann ihr Schleim in Salben genutzt werden.

Warnungen und Gegenanzeigen:
Bei Magenentzündungen sollte man ihre innerliche Nutzung meiden.
Namen in anderen Sprachen:
(in.) Iceland moss, (pt.) musgo-da-Islândia, líquen-da-Islândia, (fr.) mousse d’Islande, lichen d’Islande, (it.) lichene islandico, (ru.) исландский мох, (surselv.) jarva sontga Margriata
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