Lebewesen > Tiere > Wäldervieh

Als Wäldervieh bezeichnet man die zwei Rinderrassen des Schwarzwaldes: den Vorderwälder und den Hinterwälder. Der Letztere ist die kleinste Rinderrasse Deutschlands und ist im zentralen Schwarzwald, im Bereich des Feldbergs, heimisch. Der Vorderwälder ist im Rest des Schwarzwaldes heimisch. Beide sind Zweinutzungsrassen, liefern also Milch und Fleisch.
In den 1970er Jahren gab es Überlegungen, die beiden Rassen zusammenzulegen. Man entschied sich dagegen, kreuzte aber bei den Hinterwäldern Vorderwälder mit ein und bei den Vorderwäldern Simmentaler Fleckvieh, um die genetische Vielfalt innerhalb der Rassen zu erhöhen.

Heute ist der Hinterwälder auch in den Alpen bekannt, da er fürs Gebirge geeignet ist und sogar in Fallrichtung des Hanges läuft. Wir hatten auf einer Ziegenalp zwei Hinterwälder Kühe, da ihre Milch relativ fettreich ist und wir den Rahm zum Buttern nutzten.






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