Magersucht

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Muskatnuss regt den Appetit an

Magersucht oder Anorexie hat psychosoziale Ursachen (meist in der Familie), sie kann nicht nur mit Heilpflanzen behandelt werden. Diese Krankheit darf man nicht zu leicht nehmen, im Extremfall kann sie tödlich enden.

Einige appetitanregende Drogen können die psychosoziale Therapie begleiten. Dazu gehören auch Muskatnuss, Kardamom, Kalmus und Nelke.

Auch Gelée Royale gilt als hilfreich.

Diese Produkte können den Appetit anregen, aber sie können den Patienten nicht die mit dem Essen verbundenen Schuldgefühle nehmen.

Eine Pferdetherapie kann gute Ergebnisse haben.

Selbstverständlich darf eine magersüchtige Person niemals eine Fastenkur machen.

Es ist nicht immer einfach, eine Magersucht zu erkennen. Manche Menschen verbergen ihre Krankheit hinter einer extremen Ernährungslehre. Das ist nicht selten beim Veganismus der Fall, der heute weithin sozial anerkannt ist und deshalb Sorgen anderer abwimmeln kann. Im Extremfall gibt es sogar spirituelle Lehren, die behaupten, mit einem entsprechenden Bewusstsein könne man ohne Essen leben (etwa nur von der geistigen Kraft „Prana“). Die Patienten wissen oft nicht, dass sie krank sind, obwohl sie es meist unbewusst spüren.

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