
Als Farbleger bezeichnet man Hühner verschiedener Rassen und Rassenkreuzungen, die farbige Eier legen. Manche Menschen halten eine bunte Mischung von Farblegern, um Eier unterschiedlicher Farben zu bekommen.
Auf die Zusammensetzung der essbaren Teile des Eies hat die Farbe keinen Einfluss. Allenfalls sind farbige Schalen dicker als weiße und schützen das Innere somit besser.
Da es keine offizielle Definition des Begriffs gibt, ist auch nicht eindeutig, ob man die Marans mit ihren braunen (gelegentlich rötlichbraunen) Eiern hinzuzählen soll. Bei einer Mischung von bunten Eiern hat man auch gerne dunkelbraune Marans-Eier und hellbraune Eier von Marans-Kreuzungen dabei.
Die Grün- und Blauleger sind Araucana-Hühner und ihre Kreuzungen. Die Rasse Araucana oder Araukaner (span. gallina mapuche) stammt aus Südamerika. Sowohl Hennen als auch Hähne sind praktisch schwanzlos. Die Rasse ist bekannt für die grünen Eier. Verantwortlich hierfür ist ein Gen, das bewirkt, dass ein Farbstoff aus der Galle in die Eierschale gelangt. Da dieses Gen dominant ist, gehört die F1-Generation der Araucana-Hybriden ebenfalls zu den Grünlegern. Es gibt die Rasse auch als Zwerghuhn unter dem Namen Zwerg-Araucana oder Zwerg-Araukaner.

Blauleger sind eine spezielle Unterrasse der Araucana.
Die Kreuzung von Araucana mit Marans ergibt in der F1 Hühner, die olivfarbene Eier legen, Olivleger.

Externer Link:
Nicht nur zu Ostern: Hühner färben ihre Eier selbst



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