Katze (Hauskatze; Felis sylvestris domestica; Synonym: Felis catus; Felidae)

Die Hauskatze stammt von der Wildkatze ab, aber nicht von der Europäischen Wildkatze (die sich nicht zähmen lässt), sondern von der afrikanischen Falbkatze. Dennoch gibt es Hybriden von Hauskatze und Europäischer Wildkatze.
Katzen werden oft einfach als Heimtiere gehalten. Sie lassen sich nicht so leicht unter Kontrolle halten wie Hunde. Eine volkstümliche Weisheit besagt, der Hund fühlt sich dem Menschen untergeben, die Katze fühlt sich über dem Menschen stehend. Trotzdem können, wie wir wohl alle wissen, Katzen sehr anhänglich sein.
Der wichtigste Nutzen der Katze ist das Fangen von Mäusen und Ratten. Wir hatten mal eine hartnäckige Ratte im Haus, die in keiner Falle blieb, schließlich machte eine Katze ihr den Garaus.
Katzen sind Fleischfresser. Man muss ihnen Fleisch geben, auch wenn man selber Vegetarier ist. Wer das nicht mag, darf keine Katze halten, denn eine fleischlose Ernährung für eine Katze ist sadistische Tierquälerei.
Katzen trinken zwar gerne Kuhmilch, aber sie tut ihnen nicht wirklich gut.
Katzenfleisch wurde zu Notzeiten auch gegessen. Aber das dürfte für uns keine praktische Relevanz haben.
Hunde und Katzen gelten oft als inkompatibel. Aber sie können sich aneinander gewöhnen, insbesondere wenn die Katze von klein auf Kontakt zu Hunden hat.
Wildernde Katzen sind eine Bedrohung für Vögel, insbesondere Bodenbrüter. Deshalb ist es wichtig, eine Katze im Rahmen des Möglichen unter Kontrolle zu halten.

Bei Katzen gibt es zwar eine Rassenzucht, aber nur eine Minderheit unter den Katzen lässt sich einer Rasse zuordnen.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) cat, (pt., span.) gato, (fr.) chat, (it.) gatto, (ru.) кошка


Share this content: