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Kiwipflanze (Actinidia deliciosa; Actinidiaceae)

Mehrere Arten des Strahlengriffels (Actinidia) bilden essbare Früchte, die als Kiwifrüchte oder kurz Kiwis bekannt sind. Sie stammen aus Ostasien. Der Name nach einem neuseeländischen Vogel wurde nach dem Anbau in Neuseeland eingeführt.
Die meisten Kiwis im Handel gehören zur Art Actinidia deliciosa. Die Sorte Kiwi Gold gehört zur Art Actinidia chinensis. Außerdem gibt es den Scharfzähnigen Strahlengriffel (Actinidia arguta) mit Früchten in der Größe einer Stachelbeere, die als Kiwibeeren bekannt sind.
Wenn du diese Früchte anbauen möchtest, brauchst du mindestens zwei Exemplare, ein karpellates („weibliches“), das Früchte liefert, und ein staminates („männliches“), das Pollen liefert. Die Pflanzen brauchen Stützen, etwa ein Holzgestell.
Ernten kann man die Früchte vor dem ersten Frost, dann sind sie lagerfähig. Oder man erntet sie nach dem ersten Frost zum baldigen Verzehr.

Es ist nicht empfehlenswert, Kiwis mit Milch (etwa im Müesli) zu essen, da die Frucht eine Proteinase enthält, die ein Milcheiweiß spaltet und dadurch bitter macht.
Ein Extrakt der Früchte ist zumindest bei Kamelmilch als pflanzliches Lab zu verwenden. Zum Dicklegen von Kuhmilch ist die Kiwi wegen des bitteren Geschmacks nicht geeignet.




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