Ökosystem

Ökologie > Grundbegriffe der Ökologie > Ökosystem

Drüsiges-Springkraut-300x225 Ökosystem
Auch Neophyten sind Teil des Ökosystems

Ein Ökosystem ist ein räumlich begrenztes System mit seinen Lebewesen, deren Wechselbeziehungen und ihren Beziehungen zur unbelebten Umwelt, bestehend unter anderem aus Geologie, Boden, Klima, auch menschlichen Einflüssen (Gebäude, Straßen …). Um all die Wechselwirkungen zu verstehen, ist ein Systemansatz notwendig.

Zu den Faktoren der unbelebten Natur gehören die klimatischen Bedingungen (die Ökozone, die Höhe, das Mikroklima), die geologischen, die bodenkundlichen (Bodenstruktur, Mineralien und pH-Wert des Bodens, Wasserkapazität, Kationenaustauschkapazität …).

Ein Wald, die See, ein Moor, eine efeubewachsene Hauswand sind Beispiele für Ökosysteme. Und zu guter Letzt ist die Biosphäre das größte Ökosystem.

Die Gesamtheit der Lebewesen eines Ökosystems (einschließlich ihrer Wechselwirkungen) nennt man eine Biozönose (Biocoenose). Die Gesamtheit der Tiere eines Ökosystems ist die Zoozönose (Zoocoenose), die Gesamtheit der Pflanzen die Phytozönose (Phytocoenose), die Gesamtheit der Pilze die Mykozönose (Mycocoenose). Die Raumkomponente des Ökosystems ist der Biotop.

In anderen Sprachen:

(en.) ecosystem, (pt.) ecossistema, (sp., it.) ecosistema, (fr.) écosystème, (ru.) экосистема

Biozönose: (en.) biocoenosis, (pt.) biocenose, (sp.) biocenosis, (fr.) biocénose, (it.) biocenosi, (ru.) биоценоз

Phytozönose: (en.) phytocoenosis, (pt.) fitocenose, (sp.) fitocenosis, (fr.) phytocénose, (it.) fitocenosi, (ru.) фитоценоз

Share this content: