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Riesenbovist (Calvatia gigantea; Synonyme: Langermannia gigantea, Lycoperdon giganteum; Agaricaceae)

Den Riesenbovist können wir auf Wiesen und Weiden, auch in lichten Wäldern finden. Er ist in jungem Zustand, solange er noch weiß ist, ein geschätzter Speisepilz, allerdings ohne starken Eigengeschmack. Seine Inhaltsstoffe sind noch wenig erforscht.
Der Anbau ist bisher niemandem gelungen, so können wir ihn nur wild ernten, wenn wir das Glück haben, ihn zu finden.
Zubereitungen:
Meist schneidet man Scheiben aus dem Fruchtkörper, paniert sie (in Ei und dann in Paniermehl wälzen) und brät sie wie Schnitzel; im Internet wird diese Zubereitung auch zumeist als „Schnitzel“ bezeichnet.
Verwechslungsgefahr:
Aufgrund seiner Größe ist der Riesenbovist an sich unverwechselbar. Doch kann man ihn in jungem Zustand, wenn er noch klein ist, mit einigen anderen Pilzen verwechseln, bis hin zu tödlich giftigen Knollenblätterpilzen.

Warnungen und Gegenanzeigen:
Sobald der Pilzkörper braun wird, sollte man ihn nicht mehr essen.
Zum rohen Genuss gibt es unterschiedliche Aussagen, möglicherweise ist er roh leicht giftig.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) giant puffball, (sp.) cuesco grande de lobo, (fr.) vesse-de-loup géante, boviste géant, (ru.) головач гигантский
Externer Link:
Flüchtige Substanzen im Riesenbovist (englisch)


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