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Tollkirsche (Atropa belladonna; Solanaceae)

Die Tollkirsche ist ein Kraut, das v. a. im Wald wächst. Sie enthält – wie viele andere Nachtschattengewächse – giftige Alkaloide, insbesondere Atropin, ist also kein Spielzeug.
Sie ist bekannt für medizinische Nutzungen und als halluzinogene Pflanze.
Zum Beispiel in der Augenheilkunde wird sie verwendet, um die Pupillen zu vergrößern. Diese Wirkung nutzten manche Frauen früher, um schöner und attraktiver zu wirken. Daher stammt der Name belladonna, italienisch für „schöne Frau“.
Alle Anwendungen dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die sich auskennen, bzw. unter Anweisung einer solchen Person.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Die Tollkirsche ist giftig, sieht aber eventuell verlockend aus.
Niemals darf man jemandem ohne dessen Wissen ein Halluzinogen geben; die Person kann, wenn sie unerklärliche Halluzinationen hat, sehr verstört werden.

Wer mit einem Halluzinogen experimentieren will, sollte immer eine nüchterne Person anwesend haben und sich zuvor gut informieren über Dosierung und Wirkungen, um sich nicht in Gefahr zu begeben. Auf jeden Fall sollte eine Person anwesend sein, die die Droge gut kennt.

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