Lebewesen > Pilze > Speise-Morchel
Speise-Morchel (Rund-Morchel; Morchella esculenta; Morchellaceae)

Die Speise-Morchel (außerhalb der Fachsprache auch ohne Bindestrich geschrieben) ist ein saprobiontisch lebender Pilz, d. h., er lebt auf verrottendem organischem Material. Er gedeiht in Wäldern und Gärten v. a. in Europa und Nordamerika, aber auch in Südamerika, Asien und (falls hier keine Artverwechslung vorliegt) Australien. Wir können ihn als Speisepilz sammeln. Er wird auch kultiviert.
Morcheln werden gekocht gegessen, auch getrocknet gehandelt. Da sie sehr geschätzt und nicht sehr häufig sind, erreichen sie hohe Preise auf dem Markt.
Medizinische Verwendungen hat diese Morchel in der Traditionellen Chinesischen Medizin; auch werden Stoffe extrahiert zur medizinischen Nutzung, was aber kaum für den Hausgebrauch in Frage kommt.
Auch Hirsche und Eichhörnchen fressen Morcheln.
Zubereitung:
Gekochte Pilze.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Rohe Speise-Morcheln enthalten einen giftigen und krebserregenden Stoff, der beim Kochen zerstört wird; sie müssen daher immer gut gekocht sein.
Speise-Morcheln akkumulieren Schwermetalle, daher ist es wichtig, auf den Sammelort zu achten.
In Deutschland steht dieser Pilz unter Naturschutz und darf nur in kleinen Mengen zum persönlichen Bedarf gesammelt werden.
Man darf die Morcheln auf keinen Fall mit der Frühlorchel verwechseln, die tödlich giftig ist.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) common morel, yellow morel, (span.) cagarria, (ru.) сморчок съедобный
Share this content: