Schwammgurke

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Schwammgurke (Luffagurke, Schwammkürbis; Luffa aegyptiaca; Synonym: Luffa cylindrica; Cucurbitaceae)

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Blühende Schwammgurke

Die Schwammgurke ist eine einjährige Windepflanze, deren Ursprung umstritten ist, wahrscheinlich kommt sie aus Ostasien. Angebaut wird sie in warmen und halbwarmen Zonen (darunter in Ägypten).

Die Früchte sind nur im unreifen Zustand essbar.

Später bilden sie ein stabiles faseriges Gerüst aus, das wir als Schwamm (Luffaschwamm) verwenden können.

Samen, Blätter und Stiele werden medizinisch genutzt.

Inhaltsstoffe:

Früchte: Sapogenin, Musin.

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Unreife Früchte

Gesundheitswert:

Gewisse Extrakte haben antivirale Wirkung.

Ein Äthanolextrakt wirkt gegen Malaria.

In Oaxaca werden zerstampfte Früchte genutzt, um den Kopf gegen Läuse zu waschen.

Mit dem als Schwamm genutzten Skelett der reifen Frucht eliminiert man alte Hautteile und regt die Durchblutung an.

Mit kleinen Schwammstücken reinigt man die Nase bei Schnupfen.

Das Öl der Samen hat wahrscheinlich eine gewisse antikarzinogene Wirkung, aber es sind weitere Studien nötig, um das zu bestätigen.

Blätter und Stiele werden bei Hautkrankheiten genutzt.

Zubereitungen:

Die unreifen Früchte.

Die reifen Früchte, die nur Skelette sind, als Schwämme, auch in handwerkliche Seifen integriert.

Extrakte der Früchte, für die Hausmedizin nicht so leicht zu bekommen.

Öl aus den Samen.

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Luffaschwamm

Warnungen und Gegenanzeigen:

Die Samen mancher Schwammgurken haben eine gewisse Giftigkeit.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) sponge gourd, (sp.) lufa egipcia, calabacilla, estropajo, (fr.) courge éponge, (ru.) люффа египетская

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