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Hallimasch (Armillaria; Physalacriaceae)

Der Hallimasch ist ein Pilz der gemäßigten Zonen, Parasit an Bäumen. Die Fruchtkörper stehen in sehr kompakten Gruppen. Es gibt verschiedene Arten, die schwer zu unterscheiden sind und gleich genutzt werden können. Die bekannteste Art ist der Honiggelbe Hallimasch (Armillariella mellea; Synonym: Armillariella mellea).
Wir können die gut gekochten Fruchtkörper essen, wobei wir die Gegenanzeigen berücksichtigen müssen. Der Hallimasch wird auch medizinisch genutzt.
Inhaltsstoffe:
Verschiedene Polysaccharide, Indolverbindungen, das antibiotisch wirksame Sesquiterpen Meleolid.
Gesundheitswert:
Dem Hallimasch werden beruhigende Eigenschaften zugeschrieben sowie die Fähigkeit, die Hirndurchblutung zu verstärken.
In China verschreibt man den Pilz bei Kopfschmerzen, Schwindel und anderen Symptomen nervösen Ursprungs.
Man hat aus dem Pilz Antibiotika extrahiert, die gegen pathogene Bakterien wie Streptococcus und Staphylococcus wirken.
Zubereitungen:
Der gekochte Pilz.
In professioneller Verwendung extrahierte Antibiotika.

Warnungen und Gegenanzeigen:
Der rohe Pilz ist giftig, man muss ihn kochen; es wird empfohlen, ihn 20 Minuten zu kochen und das Kochwasser wegzuschütten.
Für manche Menschen ist der Pilz schwer verdaulich und führt selbst abgekocht zu Problemen.
Nach den ersten Frösten wird er giftig.
Man kann den Hallimasch mit Giftpilzen verwechseln wie dem Grünblättrigen Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare).
In Baumkulturen kann er eine Plage sein.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) honey fungus, honey mushroom, (sp.) armilaria, (fr.) armillaire, (it.) chiodino, (ru.) опёнок осенний
Externer Link:
Antioxidante Eigenschaften eines Wasserauszugs aus dem Hallimasch (englisch)
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