Anis (Pimpinella anisum; Apiaceae = Umbelliferae)

Anis ist ein einjähriges Kraut, ursprünglich aus Asien, in Europa angebaut und gelegentlich verwildert.
So können wir Anis anbauen oder wild ernten.
Die Früchte können wir als süß schmeckendes Gewürz nutzen, auch wegen ihrer Heilwirkungen.
Das ätherische Öl, das als „Anisöl“ bezeichnet wird, kann vom Anis oder vom Sternanis sein, obgleich beide Arten botanisch nicht verwandt sind.
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl mit Süßstoff Anethol, Harz, Zucker.
Gesundheitswert:
Anis wirkt auswurffördernd und krampflösend, wird bei Husten und Asthma genutzt.
Er ist blähungstreibend wie viele Früchte dieser Familie.
Er ist abführend und schützt den Magen, wird bei Verdauungsproblemen, Magen-Darm-Koliken und Candidiase genutzt.
Er senkt bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel.
Anis soll – wie viele Früchte aus dieser Familie – milchtreibend bei stillenden Müttern wirken, was wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden konnte.

Zubereitungen:
Trockene Früchte als Gewürz, zum Beispiel in Gebäck.
Tee der Früchte: ein Teelöffel pro Tasse.
Ätherisches Öl (Anisöl).
Warnungen und Gegenanzeigen:
Das ätherische Öl darf man innerlich nur mit Vorsicht anwenden, vor allem ist es nicht zu empfehlen während Schwangerschaft und Stillzeit, auch nicht für Kinder unter 6 Jahren.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) anise, (pt.) erva-doce, (sp.) anís verde, matalahúva, (fr.) anis vert, (it.) anice verde, (ru.) анис
Externer Link:
Pharmakologie des Anises (englisch)
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