Arnika

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Arnika (Bergwohlverleih; Arnica montana; Asteraceae)

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Blühender Bergwohlverleih

Die Arnika ist ein mehrjähriges Kraut, ursprünglich aus Mittel- und Südeuropa, heute auch in Asien und Nordamerika, im Allgemeinen in Gebirgen zu finden.

Die oberirdischen Teile, insbesondere die Blütenkörbe, werden medizinisch genutzt, seltener auch die Wurzeln.

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl, Flavonoide, Cumarin.

Gesundheitswert:

Die Arnika wirkt wundheilend und entzündungswidrig, man nutzt sie bei Wunden, Hämatomen, Verstauchungen, Rheuma und Arthritis, auch bei Entzündungen im Mund.

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Bergweide mit Arnika

Zubereitungen:

Salbe der Blütenstände für Wunden und Hämatome.

Tinktur der Blütenstände oder der Wurzeln zum Gurgeln bei Entzündungen im Mund.

Warnungen und Gegenanzeigen:

Man sollte die Dosis innerlich nicht übertreiben, denn die Pflanze kann den Magen reizen und Übelkeit und Schwindel verursachen, im Extremfall bis hin zum Tod; selbst bei äußerer Anwendung muss man vorsichtig sein, da sie die Haut reizen kann.

In vielen Ländern steht Arnika unter Naturschutz und man darf sie nicht ohne Sondergnehmigung pflücken.

Wer allergisch gegen Korbblütker ist, darf die Arnika nicht nutzen.

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Eine typische Landschaft mit Arnika: eine Alpenweide

Namen in anderen Sprachen:

(en.) wolf’s bane, (sp.) árnica, (fr.) arnica des montagnes, (it.) arnica, (ru.) арника горная

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Eingelegte Blütenköpfe, vorne in Alkohol, hinten in Öl

Externer Link:

Untersuchungen zur antioxidanten Wirkung von Extrakten aus Arnika und Wermut (englisch)

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