Eibe

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Eibe (Europäische Eibe; Taxus baccata; Taxaceae)

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Karpellate („weibliche“) Eibe

Die Eibe ist ein zweihäusiger Nadelbaum, der in Europa und Südwestasien wild vorkommt, aber auch als Zierbaum, etwa in Parks, gepflanzt wird.

Alle Teile mit Ausnahme des roten Samenmantels sind sehr giftig durch Taxine und Blausäureglykoside. Früher wurde dieser Baum als Pfeilgift verwendet. In Zeiten, als die Post mit dem Pferd kam, war das Pflanzen von Eiben an Postwegen verboten, weil sonst die Pferde an ihnen fressen und daran sterben konnten.

Medizinische Anwendung hat die Eibe allenfalls in der Homöopathie.

Die roten Samenmäntel sind im Prinzip essbar, ohne die giftigen Samen. Aber wenn man nicht kurz vor dem Verhungern steht, sind sie nicht so verlockend, sofern man ein Mensch ist und kein Vogel. Man muss dabei aufpassen, dass die Samen nicht verletzt werden, denn sonst kann Gift austreten.

Das Holz der Eibe ist dauerhaft (kaum pilzanfällig) und wird gerne für Furnier verwendet. Im Gegensatz zu anderen Nadelhölzern enthält es kein Harz. Früher machte man daraus Bögen zum Schießen. Eibenholz brennt langsam und gut. Es ist auch gut zum Drechseln geeignet. Allerdings wächst der Baum langsam und ist dadurch nicht beliebig verfügbar. Wegen der Giftigkeit darf man Eibenholz nicht für Essgeschirre verwenden, auch nicht für Pferdeställe.

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Zweige mit staminaten („männlichen“) Blüten
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Samen mit den roten Samenmänteln

Namen in anderen Sprachen:

(en.) yew, (pt.) teixo, (span.) tejo, (fr.) if, (it.) tasso, (ru.) тис

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