
Als Färse bezeichnet man ein geschlechtsreifes Weibchen des Hausrindes, das noch kein Kalb bekommen hat und deshalb noch keine Kuh ist. Im Südwesten des deutschen Sprachgebietes sagt man meist einfach „Rind“. Ein schweizerdeutsches Wort ist Gusti (Guschti). Als Kalbin bezeichnet man im süddeutschen Sprachgebiet insbesondere eine trächtige Färse, gelegentlich noch eine Kuh gleich nach dem ersten Kalben.
Ein solches Rind wird entweder gemästet oder ab etwa 18 Monaten gedeckt oder besamt, um nach einer Tragzeit von gut neun Monaten zu einer Kuh (Milchkuh oder Mutterkuh) zu werden.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) heifer, (span.) vaquilla, (fr.) génisse, (surselv.) genetscha, (it.) giovenca, vacchetta, (ru.) тёлка
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