
Als Federwild bezeichnet man in der Jagd die jagdbaren Vögel, das Wildgeflügel.
Federwild wird wegen des Fleisches gejagt. Man kann natürlich auch die Federn verwerten. Gelegentlich sammelt man Eier von Wildvögeln. Praxistipps kann ich hier nicht geben, da ich kein Jäger bin.
Zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) innerhalb der Hühnervögel gehören der Fasan (Phasianus colchicus) und das Rebhuhn (Perdix perdix). Auch das Alpenschneehuhn (Lagopus mutus) ist mancherorts Jagdwild.
Zu den Entenvögeln innerhalb der Gänsevögel gehören: die Graugans (Anser anser), die Stockente (Anas platyrhynchos) und die Eiderente nebst anderen Wildenten und der Höckerschwan (Cygnus olor). Andere Schwäne wie der Singschwan (Cygnus cygnus) kommen in Mitteleuropa nur als Durchzügler vor und sind kein Jagdwild.
Die Felsentaube (Columba livia) aus der Familie der Tauben (Columbidae), von der die Haustaube abstammt, wird auch gejagt.

Ansonsten werden rund um den Globus weitere Vögel gejagt. So wurden früher auf den Färöern massenweise Papageitaucher (Fratercula arctica; Alcidae) gejagt und ihre Eier gesammelt. Heute kommt das nur vereinzelt noch vor. Manche Völker Südamerikas jagen oder jagten Vögel, um ihre Federn als Schmuck zu nutzen.








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