Labprobe

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Eingießen von pflanzlichem Lab

Was tun wir, wenn wir Lab haben, dessen Stärke wir nicht genau kennen? Dann wissen wir ja nicht, wie viel Lab wir zum Käsen in die Milch geben müssen. In dem Fall machen wir eine Labprobe.

Wir nehmen ein wenig Milch mit derselben Temperatur, die wir später zum Einlaben nehmen wollen und mischen etwas Lab darunter (natürlich in Wasser verdünnt). Achtung: Wir müssen uns merken, wie viel Milch und wie viel Lab wir nehmen. Und wir messen die Gerinnungszeit.

Aus diesen drei Zahlen können wir mittels Dreisatz die Menge berechnen, die wir brauchen, um die gewünschte Milchmenge in der gewünschten Zeit (meist 35-40 Minuten) zum Gerinnen zu bringen. Die Labmenge ist proportional zur Milchmenge und umgekehrt proportional zur Gerinnungszeit. Was heißt das nun praktisch?

Nehmen wir ein Beispiel mit einfachen Zahlen: Wir machen die Probe mit einem Hundertstel der Milchmenge, und die Milch wird in 4 Minuten dick. Für die hundertfache Milchmenge multiplizieren wir auch die Labmenge mit 100. Wenn wir die zehnfache Gerinnungszeit (40 Minuten) anstreben, dividieren wir die Labmenge durch 10. Das heißt, insgesamt nehmen wir für die 100-fache Milchmenge die 10-fache Labmenge, dann dauert die Gerinnung 10mal so lange.

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Flüssiges kommerzielles Lab im Messbecher
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Geronnene Kuhmilch, schnittbereite Gallerte

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