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Maiglöckchen (Convallaria majalis; Ruscaceae)

Das Maiglöckchen ist ein mehrjähriges Kraut mit großen Rhizomen, in Mitteleuropa verbreitet.
Sowohl das Rhizom mit den Wurzeln als auch die oberirdischen Teile werden medizinisch genutzt. Da die Pflanze ziemlich giftig ist, ist ihr Hausgebrauch nicht zu empfehlen.
Der wichtigste Grund für uns, das Maiglöckchen zu kennen, ist, es nicht für Bärlauch zu halten und mitzunehmen. Früher wurden beide Arten in die Familie der Liliengewächse gestellt, heute gelten sie als weniger nah verwandt.
Inhaltsstoffe:
Saponine, Glycoside.
Gesundheitswert:
Das Maiglöckchen ist ein Herztonikum und wirkt krampflösend.
Man nutzt es bei Epilepsie.
Zubereitungen:
Bitte nur Fertigpräparate.

Warnungen und Gegenanzeigen:
Die Pflanze ist sehr giftig und kann Erbrechen und Durchfall hervorrufen, man darf sie nur in kleiner Dosis nutzen.
Auch für Pflanzenfresser ist das Maiglöckchen giftig, man darf es nicht an Ziegen oder andere Tiere verfüttern.
Die Heilwirkungen der Pflanze sind sehr spezifisch, daher benötigen sie eine klare Diagnose durch einen Arzt.
Die Gefahr dieser Pflanze besteht darin, dass man sie mit dem Bärlauch (oder noch leichter mit dem mit diesem verwandten Allermannsharnisch) verwechselt und an seiner statt sammelt, was lebensgefährlich sein kann.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) lily of the valley, (pt.) lírio-do-vale, (sp.) lirio de los valles, (fr.) muguet de mai, (it.) mughetto, (ru.) ландыш майский
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