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Parasolpilz (Macrolepiota procera; Agaricaceae)

Der Parasolpilz (bisweilen kurz Parasol genannt) ist ein geschätzter Speisepilz, den wir stellenweise reichlich sammeln können. Auch einige nah verwandte Pilze aus derselben Gattung der Riesenschirmlinge (Riesenschirmpilze) sind essbar, aber nicht alle auf den ersten Bilck ähnlichen Pilze.
Um den Parasolpilz von ähnlichen Pilzen zu unterscheiden, ist gut zu wissen, dass er nach Anschneiden lange braucht, um (oxidationsbedingt) rot zu werden. Charakteristisch ist der doppelte Ring.
Der Stiel wird nicht gegessen, nur der Hut. Zum Transport können wir den Stiel nutzen (sofern er nicht unterwegs wegbricht), danach kann er auf den Kompost.
Wir sollten den Pilz möglichst am Tag der Ernte essen, da er sonst an Qualität verliert. Wir können ihn alternativ auch trocknen, aber unter Qualitätsverlust.
Inhaltsstoffe:
Provitamin D2, Phosphor, Kalium, Jod.

Zubereitungen:
Man isst den Pilz meist gebraten, oft paniert mit Ei und Paniermehl oder Ähnlichem.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Es gibt ähnliche Pilze mit leichter Giftwirkung, man sollte auf jeden Fall auf den genatterten Stiel achten, der bei den ansonsten ähnlichen verwandten, aber teilweise giftigen Safranschirmlingen (Chlorophyllum; früher auch zu Macrolepiota gestellt) glatt ist.
Es gibt gelegentlich Unverträglichkeiten beim Parasolpilz.
An manchen Orten akkumuliert er viel Arsen und sollte deshalb in Maßen gegessen werden.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) parasol mushroom, (span.) parasol, galamperna, apagador, (fr.) coulemelle (surselv.) parasol, (it.) ombrellone, mazza di tamburo, parasole, (ru.) гриб-зонтик пёстрый



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