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Zitronenverbene (Zitronenstrauch; Aloysia citriodora; sinónimo: Lippia triphylla; Verbenaceae)

Die Zitronenverbene stammt aus den Andenländern und wird wegen ihres erfrischenden Aromas und ihrer Wirkungen angebaut. Genutzt werden v. a. die Blätter, aber auch die Blüten.
Wegen einer gewissen Kälteempfindlichkeit ist für Mitteleuropa empfehlenswert, vor dem Winter die oberirdischen Teile abzuschneiden und den Rest abzudecken.
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Flavonoide, Schleim, Furocumarine.
Gesundheitswert:
Die Zitronenverbene fördert die Verdauung und wirkt blähungstreibend.
Sie isst auswurffördernd und wird bei Bronchitis und Husten eingesetzt.
Zudem ist sie schweißtreibend, krampflösend und erfrischend.
Äußerlich wird sie bei Abszessen angewandt.

Zubereitungen:
Tee: eine Handvoll Blätter und Blüten auf einen Liter Wasser.
Zur äußerlichen Anwendung Breiumschläge.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Personen mit Nierenerkrankungen sollten Zitronenverbene nicht in großer Dosis nehmen.
Auch während der Schwangerschaft sind große Dosen kontraindiziert.
Bei Hautkontakt kann es zu Fotosensibilisierung kommen.
Anbau:
Vermehrung durch Stecklinge möglich, kann im Sonnenlicht gedeihen, braucht fruchtbaren Boden und wenig Feuchtigkeit.
Wenn man mehrere pflanzt, sollte man einen Abstand von 1 m einhalten.

Namen in anderen Sprachen:
(engl.) lemon verbena, (pt.) cedrina, cidrão, (span.) hierbaluisa, (fr.) verveine citronnelle, (it.) verbena odorosa, (ru.) алоизия трёхлистная
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