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Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera; Brassicaceae)

Der Rosenkohl ist eine der Zuchtformen des Kohles und hat für die Gesundheit die entsprechende Bedeutung. Gegessen werden die gestauchten dicht beblätterten Zweige, die „Rosen“.
Man isst ihn häufig mit einer Rahmsauce.
Es gibt eine Kreuzung von Rosenkohl und Grünkohl, die unter dem Namen Kohlröschen oder auch dem englischen Namen Flower Sprouts bekannt sind, im Englischen auch passend als „kale sprouts“ bezeichnet, von „kale“ für Grünkohl und „Brussels sprouts“ für Rosenkohl. Die Röschen sind keine kleinen Köpfe, sondern wie der Schopf beim Grünkohl offene Rosetten.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Wie andere Kohlsorten, so erzeugt auch Rosenkohl Blähungen (auch bei Säuglingen über die Muttermilch).
Anbau:
Rosenkohl sollte in Beeten angebaut werden, in denen mindestens zwei Jahre keine Kreuzblütler angebaut waren.
Er ist ein typisches Wintergemüse, das aber schon um die Jahresmitte gepflanzt wird. Er kann Nachkultur für früh geerntete Gemüse sein (natürlich nicht für andere Kreuzblütler). Man erntet ihn nach dem ersten Frost, oft sogar im Schnee.
Als Kohlsorte ist er ein Starkzehrer. Aber er sollte (anders als andere Kohlsorten) nicht nachgedüngt werden.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) Brussels sprouts, (pt.) couve-de-bruxelas, (span.) col de Bruselas, (fr.) chou de Bruxelles, (it.) cavolo di Bruxelles, (ru.) брюссельская капуста


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