Safran

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Safran (Crocus sativus; Iridaceae)

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Blühender Safran

Der Safran ist eine mehrjährige Pflanze. Er ist triploid und deshalb steril. Er stammt ursprünglich von den griechischen Inseln und wird vielerorts angebaut, insbesondere im Mittelmeergebiet. Der Griffel teilt sich in drei orangefarbene Narben.

Genutzt werden die Narben, in pulverisierter Form sind sie der eigentliche Safran.

Inhaltsstoffe:

Carotine Crocetin, Crocin und andere; Flavonoide wie das Anthozyan Delphinidin, ätherisches Öl.

Gesundheitswert:

Der Safran ist aromatisch, mit Bitterstoffen verdauungsfördernd, man verwendet ihn bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit.

Er wirkt blähungstreibend und galletreibend.

Man verwendet ihn bei Menstruationsproblemen.

Er wirkt antioxidant und wird gegen Depressionen eingesetzt.

Einerseits wirkt er anregend, andererseits wird er auch bei Schlaflosigkeit eingesetzt.

Wegen seiner schweißtreibenden Wirkung nutzt man ihn bei Fieber.

Er besänftigt den Schmerz bei zahnenden Kindern.

Ihm wird aphrodisische Wirkung nachgesagt.

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Safranfäden

Zubereitungen:

Das Pulver als Gewürz und als Färbemittel in verschiedenen kulinarischen Zubereitungen (z. B. Risotto alla milanese), auch in Mischungen wie Curry.

Tee: bis 4 g pro Liter Wasser.

Tinktur zur äußeren Anwendung, um das Zahnfleisch zahnender Kinder einzureiben.

Absud: 0,5 g auf 200 ml heißes Wasser oder heiße Milch.

Warnungen und Gegenanzeigen:

Während der Schwangerschaft oder der Stillzeit ist Safran kontraindiziert.

In überhöhter Dosis ist Safran giftig; man sollte nicht mehr als 1,5 g am Tag nehmen.

Die Nutzung als Abtreibungsmittel ist sehr gefährlich, da sie zum Tod der Mutter führen kann.

Safran kann die Wirkungen einiger Medikamente beeinflussen.

Andere Nutzung:

Safran wird auch zum Färben von Textilien genutzt.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) saffron, (pt.) açafrão, (span.) azafrán, (fr.) safran, (it.) zafferano, (ru.) шафран, крокус посевной

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