Wertvolles > Ressourcen > Wasser

Man kann sagen, dass das Wasser die wichtigste Ressource ist, denn alles Leben hängt vom Wasser ab. Allenfalls Boden und Luft sind ebenso wichtig. Viele Gewässer sind wertvolle Biotope.
Chemisch gesehen ist Wasser H2O. Chemische Bezeichnungen wie Dihydrogenmonoxid (DHMO) oder Hydrogenhydroxid sind zwar richtig, werden aber nur scherzhaft genutzt.
Tatsächlich enthält Wasser (sofern es nicht destilliert ist) immer andere Inhaltsstoffe, Mineralien, oft auch Mikroorganismen …
Wir brauchen etwas zu trinken, unsere Nutztiere ebenso. Die Pflanzen brauchen Bewässerung, wenn der Regen nicht genügend Wasser bringt. Wenn wir nur in kleinem Stil Anbau betreiben, können wir mit der Gießkanne bewässern. Bei größerem Anbau kommen wir kaum um ein Bewässerungssystem herum.
Es gibt Regionen, in denen man sogar Weiden bewässern muss. Das hat natürich nur Sinn, wenn Wasser keine Mangelressource ist wie in weiten Teilen des Mittelmeergebietes. Im Wallis etwa regnet es im Sommer nicht genug für eine gute Weidewirtschaft. Aber die von Gletschern gespeisten Bächer bringen genügend Wasser, mit dem wir sie guten Gewissens besprenkeln können.
Viele Rezepte für Speisen, Getränke und andere Produkte fordern Wasser als eine Zutat. In medizinischen Zubereitungen kann Wasser als Lösungsmittel zum Einsatz kommen, um wasserlösliche Substanzen zu extrahieren.
Woher können wir das Wasser bekommen?

Selbstverständlich tritt aus dem Wasserhahn Wasser aus. Vierlerorts enthält dieses allerdings Chlor. Dieses Wasser ist nicht das beste für die Feldfrüchte, auch nicht fürs Vieh oder für uns. Aber wir können uns damit behelfen, wenn wir keine andere Möglichkeit haben.
Wenn wir eine Quelle oder einen Brunnen haben, bekommen wir dort besseres Wasser.
Regenwasser können wir auffangen. Das ist gut zum Gießen des Gartens. Für medizinische Zubereitungen ist es jedoch nicht sauber genug.
Auch Eis und Schnee können wir als Wasser nutzen, etwa im Kochropf oder im Wasserkocher in flüssiges Wasser umwandeln und dann zum Kochen nutzen.
Auch aus einem Bach in der Natur können wir Wasser nehmen. Wenn wir unterwegs sind und an einem Bach vorbeikommen, können wir dort unseren Durst löschen. Allerdings haben wir keine Kontrolle darüber, was darin ist. Mineralien sind weniger bedrohlich, aber krankheitserregende Keime sind nicht prinzipiell auszuschließen. Schaum in Bergbächen deutet in der Regel nicht auf Umweltverschmutzung hin, sondern auf Huminsäuren, ganz natürliche Abbauprodukte organischer Substanz.
Es dürfte klar sein, dass das Wasser eines Flusses in einer Stadt zu schmutzig für viele Verwendungen ist. Wenn wir nur Wasser brauchen, um ein Loch in einem Fahrradschlauch ausfindig zu machen, müssen wir keine besonderen Ansprüche an die Sauberkeit stellen.
Meerwasser kann für spezielle Zwecke dienen, aber für die meisten Zwecke ist es zu salzhaltig.
Wir können Regenwasser auffangen und es für sehr viele Dinge nutzen.
Wir können einen Gartenteich anlegen. Falls wir ihn so machen, dass kaum Wasser versickert, brauchen wir in einer humiden Klimazone nur Regenwasser. Für Entenhaltung brauchen wir auf jeden Fall ein Gewässer.

Wenn du dich in einem Bach wäschst, nimm bitte keine Seife dazu, du kannst zum Beispiel Holzasche nehmen. Wenn du das Reinigungswasser im Garten recyclen willst, wähle Seifen, Spül– und Waschmittel gut aus, damit sie dein Gemüse nicht vergiften.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) water, (pt.) água, (sp) agua, (fr.) eau, (surselv.) aua, (it.) acqua, (ru.) вода, (lat.) AQVA










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