Sternanis

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Sternanis

Als Sternanis bezeichnet man die Sammelbalgfrüchte des gleichnamigen Baumes (Illicium verum; Schisandraceae) aus Südostasien. Außerhalb der Tropen werden wir ihn also eher nicht anpflanzen.

Die Früchte können wir als Gewürz nutzen, auch zum Extrahieren des ätherischen Öles.

Zwischen dem Sternanis und dem Anis gibt es keine botanische Beziehung, während sie chemisch einige Ähnlichkeit aufweisen. Das ätherische Öl beider Pflanzen ist so ähnlich, dass man es ohne Unterscheidung als „Anisöl“ bezeichnet.

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl mit Süßstoff Anethol, Flavonoide, Äpfelsäure.

Gesundheitswert:

Sternanis ist aromatisch, verdauungsfördernd und blähungstreibend.

Zudem wirkt er auswurffördernd und krampflösend, genutzt bei Katarrhen und Husten.

Er wirkt anregend, galletreibend und fördert die Monatsblutung und den Milchfluss.

Außerdem wirt sie antibakteriell.

Er senkt den Blutzuckerspiegel, schmeckt aber zugleich süß.

Er wird gegen Rheuma genutzt.

Äußerlich wird er bei Hautveränderungen angewandt.

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Stücke vom Sternanis und gemahlener Koriander im Kffeepulver

Zubereitungen:

Die Früchte mitsamt Samen als Gewürz.

Pulverisierte Früchte.

Tee: 2-3 Früchte pro Tasse kochendes Wasser.

Tinktur, in Kompressen für Rheuma und Hautinfektionen.

Isoliertes ätherisches Öl (Anisöl genannt).

Warnungen und Gegeanzeigen:

Die Früchte des Japanischen Sternanises (Shikimifrucht; Illicium anisatum) sind sehr ähnlich, aber sehr giftig.

Das ätherische Öl ist während Schwangerschaft und Stillzeit zu meiden.

Das ätherische Öl ist in hoher Dosis giftig.

Man sollte Sternanis nicht mit Alkohol kombinieren.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) star anis, (pt.) estrela-de-anis, (sp.) anís estrellado, badiana, (fr.) badane de Chine, (it.) anice stellato, (ru.) бадьян настоящий

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