Ökologie > Urbane Legenden zur Ökologie > Freie Energie

In der Konsumwelt der Umweltschutzgegner gibt es allerhand Träume, damit man keine Energie sparen muss. So gibt es Leute, die eine „freie Energie“ postulieren, die aus dem Nichts entsteht. Das ist dieselbe Logik wie die, dass der Strom einfach aus der Steckdose kommt.
Nebenbei sei bemerkt, dass die Physiker auch von „freier Energie“ sprechen, aber etwas ganz anderes meinen, wovon diejenigen, die diese wundersame Energiequelle postulieren, nichts verstehen.
Wir wissen doch alle, dass die Energie nicht entsteht, sie wird nie mehr und auch nicht weniger. Ihre Menge bleibt immer gleich, sie kann nur die Form wechseln. Aber es gibt ungebildete Leute (nicht selten mit hohem Marihuanakonsum), die nichts von Physik und Ökologie verstehen und sich weigern, das zu akzeptieren. Es ist recht typisch für arbeitsscheue Personen, die sich nie etwas erarbeitet haben, von so etwas zu träumen; wer arbeitet, kennt gemeinhin der Wert der Energie durch seiner eigenen Hände Arbeit.
Es gibt Leute, die von einem System aus Magneten träumen, das mehr Energie abgibt, als es erhält. Oder dass ein Wasserstoffmotor die Energie vermehrt, die man hineintut. Das sind gemeinhin dieselben Leute, die auch glauben, dass das Wissen aus dem Nichts entsteht und man nicht erst einmal lernen muss, um etwas zu wissen.
Als Kinder hatten wir alle derartige Vorstellungen von einem Perpetuum mobile. Aber als Erwachsene sollten wir wissen, dass so etwas nicht existiert, auch diejenigen, die die Systemtheorie nicht verstehen, die grundlegend für jedes ökologische Verständnis ist.
Im übrigen ist das Träumen von einer Lösung ja keine Lösung. Es kann sogar kontraproduktiv sein, da man sich weigert, Energie zu sparen. Lasst uns Energie sparen!
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