Portulak

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Portulak (Portulaca oleracea; Portulacaceae)

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Portulak auf dem Acker

Portulak ist ein einjähriges Kraut, heute Kosmopolit mit unbekanntem Ursprung, verbreitet auf verlassenen Feldern, auch auf bebauten Äckern, dort oft als Unkraut behandelt.

Die oberirdischen Teile können wir essen, sie haben gesundheitlichen Wert.

Angebaut wird er eher selten, meist wild geerntet, auch als Beikraut im Garten oder auf dem Acker.

Zur Familie der Portulakgewächse (Portulacaceae) rechnete man früher einige Arten, die heute als Quellkrautgewächse (Montiaceae) ausgegliedert werden, darunter den Postelein.

Inhaltsstoffe:

Proteine, Linolensäure (Omega-3), Schleim, Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Oxalsäure.

Gesundheitswert:

Portulak wirkt abführend.

Wegen seiner harntreibenden Wirkung nutzt man ihn bei Entzündungen der Harnwege.

Wie viele andere Gemüse hat er antioxidante Wirkung.

Auch antibakteriell kann er wirken.

Man nutzt ihn bei Herzkrankheiten und Arteriosklerose.

Bei äußerlicher Anwendung ist er wundheilend und wird auch auf Ekzeme getan.

In China nimmt man ihn bei Stichen giftiger Insekten.

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Blühender Portulak

Zubereitungen:

Die Pflanze als Gemüse, roh oder gekocht.

Tee: 15 g frische Blätter in einer Tasse Wasser, für äußere Anwendung stärker konzentriert.

Umschlag aus den zerkleinerten Blättern mit Olivenöl zu gleichen Teilen.

Warnungen und Gegenanzeigen:

Wegen des Gehaltes an Oxalsäure sollten Personen mit Gicht, Arthritis, Rheuma oder Magenübersäuerung die Pflanze nicht innerlich anwenden oder nur kombiniert mit Milchprodukten.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) purslane, (span.) lengua de gato, portulaca, (fr.) pourpier, (it.) porcellana, portulacia, (ru) портулак огородный

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Schweine fressen gerne Portulak
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Pesto-artige Zubereitung aus Portulak und selbstgemachtem Käse

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