Theorie > Biochemie > Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäuren sind verschiedene mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die bedeutendste ist Alpha-Linolensäure.
Diese Fettsäuren beugen Herz-Kreislauf-Krankheiten und Alzheimer vor und wirken gegen Entzündungen bei Osteoarthritis.
Hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren hat Fisch. Wenn unsere Altvorderen sagten, Fisch sei gut fürs Gehirn, so war das eine überlieferte Weisheit, die mit dem heutigen Stand der Wissenschaft übereinstimmt.
Auch Ei ist reich an diesen Stoffen. Und besonders reich ist Käse, wenn er von Weidetieren stammt (Weidekäse).
Unter den Pflanzen sind es die Samen von Chia, Lein, Kürbis, Hanf, Sonnenblume, Erdnuss und Quinoa und als Gemüse der Portulak und der Feldsalat. Auch die Grünalge Chlorella ist reich an Omega-3-Fettsäuren.

Was als wichtig gilt, ist eine Ausgewogenheit von Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren, da diese im Körper miteinander konkurrieren. Bei einem Überschuss an Omega-6-Fettsäuren (die in unserer Ernährung leichter vorkommen), können die Omega-3-Fettsäuren nicht mehr richtig wirken. Mit dem Genuss von Fisch, Hülsenfrüchten (Bohnen, Kichererbsen usw.), Nüssen (Walnüssen, Erdnüssen) und mit dem häufigen Genuss von Olivenöl tragen wir schon zu einer Ausgewogenheit bei.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) omega-3 fatty acids, (pt.) ácidos graxos ómega-3, (sp.) ácidos grasos omega-3, (fr.) acides gras oméga-3, (it.) acidi grassi omega-3, (ru.) омега-3-ненасыщенные жирные кислоты
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