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Kichererbse (Cicer arietinum; Fabaceae)

Die Kichererbse ist ein einjähriges Kraut, wahrscheinlich ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, viel als Hülsenfrucht angebaut, was wir probieren können, sofern es das Klima zulässt.
Die Samen, die eigentlichen Kichererbsen, können wir in gekochtem Zustand essen.
Die Blätter werden medizinisch genutzt.
Inhaltsstoffe:
Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Isoflavone, Beta-Carotin, Eisen, Magnesium, Calcium.
20% Proteine, 3% Fette, 49% Kohlenhydrate, 7% Ballaststoffe.
Gesundheitswert:
Die Samen sind nahrhaft, harntreibend, adstringierend und immunstimulierend.
Sie werden bei Menstruationsproblemen und Durchfall genutzt.
Äußerlich nutzt man sie gegen Abszesse.
Die Blätter wirken harntreibend.

Zubereitungen:
Gut gekochte Kichererbsen (am besten vorher 12 Stunden eingeweicht).
Gekeimte Kichererbsen, danach relativ kurzzeitig gekocht.
Getränk aus gerösteten und gemahlenen Samen (als Kaffee-Ersatz angesehen).
Kichererbsenmehl als Zutat im Brot.
Kichererbsenmehl in Breiumschlägen.
Tee aus den Blättern.

Warnungen und Gegenanzeigen:
Rohe Kichererbsen sind giftig, sie müssen vorm Essen gut gekocht sein (auch wenn sie gekeimt sind).
Das Kochwasser ist sehr reich an Oxalsäure, man sollte es nicht in großer Menge konsumieren.
Kichererbsen, wie andere Hülsenfrüchte, provozieren Blähungen, deshalb ist es gut, sie mit einem Karminativum zu konsumieren, etwa Fenchel, Kreuzkümmel oder Kümmel.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) chickpea, (pt.) grão-de-bico, (sp.) garbanzo, (fr.) poie chiche, (it.) cece, (ru.) нут
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