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Süßholz (Glycyrrhiza glabra; Fabaceae)

Das Süßholz ist ein mehrjähriges Kraut aus dem Mittelmeergebiet und Kleinasien.
Die Wurzeln und Schösslinge werden genutzt, um den Saft zu extrahieren und zu essen, das ist Lakritz.
Inhaltsstoffe:
Glycyrrhizin (ein Triterpensaponin), Liquiritin, Flavonoide.
Gesundheitswert:
Süßholz wirkt auswurffördernd, man nutzt es für Katarrhe und Husten.
Es fördert die Verdauung und dient gegen Bauchschmerzen.
Es wirkt entzündungswidrig, antiallergen und leberreinigend, man nutzt es bei Geschwüren und Schuppenflechte.
Es schmeckt süß, da Glycyrrhizin ein Süßstoff ist.
Zudem wirkt es tonisch, man nutzt es bei chronischer Müdigkeit, Depressionen und Kopfschmerz.
Auch in der Menopause wird es genutzt.

Zubereitungen:
Absud: eine Handvoll Wurzeln auf einen Liter Wasser, 10 Minuten kochen lassen.
Der eingedickte Saft in Süßigkeiten.
Die Wurzeln sind essbar, aber recht hart.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Süßholz erhöht den Blutdruck, bei Bluthochdruck kann es das Problem verschärfen und sogar Ödeme hervorrufen.
Bei Leberstörungen oder Niereninsuffizienz sollte man Süßholz meiden.
Während der Schwangerschaft sollte man mit Süßholz vorsichtig sein.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) liquorice, (pt.) alcaçuz, (sp.) regaliz, (fr.) réglisse, (it.) liquirizia, (ru.) солодка
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