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Klatschmohn (Papaver rhoeas; Papaveraceae)

Klatschmohn ist ein einjähriges Kraut, verbreitet in Getreideäckern, heute auf der ganzen Erde, die Herkunft ist umstritten.
Er ist nicht nur beliebt wegen seines Ausssehens. Wir können die Blütenblätter medizinisch nutzen. Wir können sie auch als Verzierung in Salate geben (als essbare Blüten).
Der Gebrauch der Samen ist nicht üblich. Die Samen, die als „Mohn“ gehandelt werden, sind vom Schlafmohn.
Andere Arten können wir ähnlich nutzen. Der Schlafmohn wirkt allerdings bedeutend stärker und ist für den Hausgebrauch nicht zu empfehlen.
Inhaltsstoffe:
Alkaloid Rhoeadin, Schleim, Anthocyanglucoside.
Gesundheitswert:
Klatschmohn wirkt beruhigend (obgleich nicht so stark wie Schlafmohn) und wird bei Schlaflosigkeit genutzt.
Er wirkt krampflösend, auswurffördernd, schweißtreibend und entzündungswidrig.
Auch bei Hautproblemen wird er genutzt.

Zubereitungen:
Tee aus den Blütenblättern.
Sirup aus Blütenblättern, auch gemischt mit Fenchelsamen und Malvenblättern.
Pulver aus trockenen Blättern.
Warnungen und Gegenanzeigen:
In großer Menge kann die Pflanze giftig sein wegen ihrer Alkaloide, vor allem für Kinder.
Für Pferde ist diese Pflanze giftig, das Rhoeadin hat bei ihnen ähnliche Wirkungen wie bei Menschen das Morphin der Schlafmohns, es kann für sie gar tödlich sein.
Die Samen, die unter dem Namen „Mohn“ gehandelt werden, sind nicht von einer roten Art, sondern vom Schlafmohn, in vielen Ländern ist es illegal, sie zu säen. Und die Pflanze hat mehr gesetzliche Einschränkungen als der Klatschmohn.

Anbau:
Vermehrung durch Samen, wenig Ansprüche bezüglich Feuchtigkeit und Düngung.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) red poppy, (pt.) papoila, papoula, (span.) amapola, (fr.) coquelicot, (it.) rosalaccio, (ru.) мак самосейка, (lat.) PAPAVER
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