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Purpursonnenhut (Echinacea; Echinacea purpurea; Asteraceae)

Der Purpursonnenhut ist eine Staude, die aus Nordamerika (USA und benachbarten Teilen Mexikos) stammt und andernorts als Heil- und Zierpflanze angepflanzt wird.
Die Wurzel und das Rhizom, die Blätter und Samen werden medizinisch genutzt.
Auch die Arten Echinacea pallida und Echinacea angustifolia werden zu denselben Zwecken genutzt.
Inhaltsstoffe:
Wurzel: Zucker, Alkaloid Betain, Stärke, Pektin, Gerbstoffe, Schleime, Lecithin, Beta-Carotin, Vitamin C, Calcium, Eisen, Magnesium, Kalium.
Blätter: Schleime.

Gesundheitswert:
Der Sonnenhut ist sehr bekannt für seine anregende Wirkung aufs Immunsystem, dies beruht auf einer Erhöhung der Aktivität der Phagozyten. Man nutzt ihn gegen Grippe, Erkältung, Bronchitis, Herpes, einige Arten von Krebs und Immunmangelkrankheiten.
Er wirkt desinfizierend, antiviral und wundheilend, er wird deshalb äußerlich auf Wunden, Furunkeln, Abszessen, Akne und Verbrennungen appliziert.
Er wirkt zudem antioxidant.
Man raucht Sonnenhut mit Bärentraube, um eine Tabaksucht zu überwinden. (Ob das wohl wirkt?)
Die Wurzel wird gegen Zahnschmerzen verwendet.
Zubereitungen:
Tinktur zur inneren und äußeren Anwendung.
Frischer Saft der Pflanze zur äußeren Anwendung.
Tee aus frischen Kräutern (beim Trocknen gehen die meisten Heilwirkungen verloren).
Frische Wurzel gekaut gegen Zahnschmerzen.
Wurzelteile geraucht mit Bärentraube.

Warnungen und Gegenanzeigen:
Im Falle einer Allergie gegen Korbblütler ist der Sonnenhut kontraindiziert.
Der Sonnenhut hemmt den Abbau von Koffein, deshalb wird empfohlen, ihn nicht mit koffeinhaltigen Getränken zu kombinieren.
Er ist im Falle einer Autoimmunkrankheit wie multipler Sklerose nicht zu empfehlen.
Es gibt Hinweise, dass manche Krebsarten (wie Leukämie und Mielom) durch Sonnenhut gefördert werden, sodass man bei einem solchen Krebs die Pflanze meiden muss, während andere Krebsarten mit derselben Pflanze bekämpft werden.
Bei langfristigem Gebrauch verliert der Sonnenhut seine Heilwirkungen, kann sogar das Gegenteil bewirken, so muss man nach zwei Monaten die Therapie unterbrechen.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) purple coneflower, (sp.) equinácea, (fr.) échinacée, (ru.) эхинацея пурпурная
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