Rose

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Rose (Rosa; Rosaceae)

Rosa-canina Rose
Hunds-Rose

Die Rose ist ein Strauch, von dem viele Arten existieren. Zur Verwendung ist nicht unbedingt nötig, die Arten zu bestimmen, nur die Früchte können sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel nutzt man die Hunds-Rose (Rosa canina) und die Essig-Rose (Rosa gallica), in Südeuropa die dort heimische Immergrüne Rose (Rosa sempervirens). Man kann auch Kulturrosen nehmen, die meist Hybriden sind und in der Regel als Zierpflanzen angepflanzt werden.

Die Hunds-Rose ist ein laubabwerfender Strauch, heimisch in Europa, Nordwestafrika und Westasien.

Die Frucht oder – botanisch genau – der fleischige Teil um die Nüsschen, die Hagebutte, wird für Speisen und Getränke genutzt.

Die Blütenblätter werden für Tees und zur Destillation des ätherischen Öles genutzt, wir können sie auch in Salate geben.

Auch die Blätter werden medizinisch genutzt.

Die Blüten wilder Rosen (auch der nicht gefüllten Zierrosen) dienen im Sommer als Honigtracht.

Inhaltsstoffe:

Blütenblätter: ätherisches Öl, Gerbstoffe, Gallsäure, Flavonoide.

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Tee aus Blütenblättern

Gesundheitswert:

Die Rose ist, wie viele Pflanzen ihrer Familie, adstringierend und blutstillend, man nutzt sie bei Akne.

Sie wirkt zudem tonisch.

Sie ist blähungstreibend.

Die Blütenblätter wirken auswurffördernd und krampflösend, sie werden bei Grippe und Katarrhen genutzt.

Zubereitungen:

Tee: eine Handvoll Blütenblätter auf einen Liter Wasser, gegen Durchfall.

Tee aus Blättern und Blüten zur äußeren Anwendung.

Blütenblätter in Süßspeisen (orientalische Tradition).

Öl aus den Samen für die Haut.

Ätherisches Öl aus den Blütenblättern, auch in Salben.

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Immergrüne Rose

Warnungen und Gegenanzeigen:

Das ätherische Öl ist sehr stark, man darf es nur verdünnt anwenden.

Namen in anderen Sprachen:

(en., fr.) rose, (pt,. it.) rosa, (sp.) rosa, rosal, (ru.) роза, шиповник, (lat.) ROSA

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