Alpaka (Vicugna pacos; Synonym: Lama pacos; Camelidae)

Das Alpaka ist ein domestiziertes Kleinkamel. Sein Ursprung liegt in den südlichen Anden. Es stammt vermutlich von der Vikunja ab. Es ist kleiner als das verwandte Lama und mit diesem kreuzbar.
Man hält es vor allem seiner Wolle wegen, die sehr fein und von hoher Qualität ist.
Es wird nicht empfohlen, mehrere zeugungsfähige Männchen gemeinsam zu halten, da sie zu heftigen Kämpfen neigen, zumindest in der Anwesenheit von Weibchen.
Abgesehen von den Kämpfen unter Männchen sind Alpakas in der Regel friedfertig. Sie neigen nicht zu Aggressionen gegen Menschen, wie es bei Lamas gelegentlich vorkommt. Einige, insbesondere Weibchen, lassen sich gerne streicheln.

Die Ernährung ist pflanzlich mit Spezialisierung auf Gräser.
Die Weibchen haben keinen Brunstzyklus wie bei den meisten Säugetieren. Der Eisprung wird durch den Begattungsakt ausgelöst. Daher ist künstliche Besamung nicht möglich. Die Tragzeit beträgt 11½ Monate
Wenn Alpakas mit anderen Tieren zusammen gehalten werden, gibt es ein gewisses Risiko, dass sie von diesen Parasiten übernehmen und daran sterben.
Alpakas lassen ihren Kot immer am selben Ort, so bleibt der Rest des Geländes sauber. Der Mist hat eine ausgewogene Zusammensetzung für die Nutzung als Dünger.
Natürlich kann man auch das Fleisch verwerten.

Inhaltsstoffe:
Mist: 1,5% Stickstoff, 1% Kalium, 0,2% Phosphor.
Namen in anderen Sprachen:
(en., pt., sp., it.) alpaca, (fr.) alpaga, (ru.) альпака





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