Besen

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Vorrichtung zum Besenbinden

Wenn wir einen Besen machen wollen, ist eine Möglichkeit, Reisig eines der geeigneten Bäume zu sammeln, zum Beispiel Birke oder Erle. Sie sollten schon einigermaßen getrocknet und ohne Blätter sein. Mit der Axt schneiden wir sie auf dieselbe Länge.

Eine gute Vorrichtung zum Besenbinden können wir selber machen. Ich mache es so: Ich hänge ein Seil ans Dach und unten dran befestige ich einen Balken oder einen Pfahl.

Ich vereine einen Bund von Zweigen, genügend für einen Besen. Ich wickle das Seil herum und setze mich auf den Balken, um ihn feste hinunterzudrücken. Dann binde ich zwei Schnüre herum. Auf vielen Viehbetrieben gibt es Ballenschnüre (von Heu– und Strohballen) im Überfluss. So kann man sie leicht nehmen, um Zweige zusammenzubinden.

Der letzte Schritt ist, einen (sinnvollerweise angespitzten) Stiel hineinzustecken. Und dann habe ich einen Reisigbesen.

Der Besen wird gebunden

Es gibt auch Sträucher, deren Zweige man einfach so zum Kehren verwenden kann.  Beispiele sind der Zwergölbaum und der Mastixstrauch.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) broom, (pt.) vassoura, (sp.) escoba, (fr.) balai, (surselv.) scua, (it.) scopa, (ru.) метла

Und fertig ist der Besen! In diesem Fall aus Grünerlenreisig

Und hier aus Birkenreisig

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