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Erdbeere (Gartenerdbeere, Erdbeerstrauch, Erdbeerpflanze; Fragaria ananassa; Rosaceae)

Die Gartenerdbeere stammt von zwei amerikanischen Wildarten ab (einer aus Nord- und einer aus Südamerika), also nicht von der europäischen Wald-Erdbeere.
Die Früchte (botanisch genau Scheinfrüchte: angeschwollener Blütenboden mit den Nüsschen drauf, die die eigentlichen Früchte sind) sind ein wohlschmeckendes Obst, das wir alle kennen. Sie sind meist nicht ganz so aromatisch wie Wald-Erdbeeren, aber besser zur Verarbeitung geeignet.
Man sagt ihr nicht so viele Heilwirkungen nach wie der Wald-Erdbeere.
Da Erdbeeren meist leicht verderben, gibt es Tipps, damit sie etwas länger haltbar sind. Man lässt sie 20 Minuten entweder in einer Säure oder in einer Lauge. Beides desinfiziert, entfernt oder tötet also Keime. Als Säure kann man verdünnten Essig nehmen, Essig und Wasser im Verhältnis 1:2.
Inhaltsstoffe:
Früchte: Zucker, Anthocyane, Enzyme, Vitamin C.
Zubereitungen:
Obst als solches, auch in Obstsalat und Müesli.
Marmelade, auch im Mischung mit Rhabarber, da beide zur selben Saison geerntet werden.
Tee mit Früchten oder Blättern.

Anbau:
Erdbeeren sind eine mehrjährige Kultur, die alle paar Jahre erneuert werden sollte.
Man zieht Erdbeeren aus Ablegern; je nach Gartenplanung kann man die Pflanzen einfach stehen lassen, wo sie hingelangen.
Der Boden sollte gut gedüngt sein, etwa mit Mist.
Oft bedeckt man den Boden mit Mulch, etwa Stroh.
Mischkulturen sind insofern schwierig, weil es sich um eine mehrjährige Kultur handelt, empfohlene Partner sind die Dicke Bohne und die Zwiebel, beide einjährige Kulturen.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Es gibt Menschen mit einer Allergie gegen Erdbeeren.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) strawberry, (pt.) morango, (sp.) fresa, frutilla, (fr.) fraise, (it.) fragola, (ru.) земляника

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